Zentrum für La Punt Chamues-ch von Norman Foster

Zentrum für La Punt Chamues-ch von Norman Foster

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Teaserbild-Quelle: Foster + Partners
Norman Foster baut im Engadin

„Starchitektur“ aus der Feder eines Wahlengadiners: Norman Foster entwirft für La Punt Chamues-ch ein Zentrum mit Arbeits-, Seminar- und Sportmöglichkeiten, in welchem ausserdem Laden- sowie Gastronomieflächen geplant sind.

Im „InnHub La Punt“ sollen dereinst auf 7000 Quadratmetern Arbeits- und Seminarräume, bewirtschafte Wohnungen, ein Geschäft für lokale Produkte, eine neue Gästeinformation sowie ein Sport- und Medizinzentrum Platz finden. Des Weiteren im Gebäude ein Café und eine Tiefgarage untergebracht werden.                           

Norman Foster, der für das Projekt von Mia Engiadina beauftragt worden ist, hat sich bei der Architektur von Elementen der traditionellen Engadinerhäuser und der Landschaft der Umgebung inspirieren lassen. So sollen etwa einheimische Materialien verwendet werden, unter anderem Lärchenschindeln. Daneben schlägt Foster grosse Fenster und rundliche Dachlukarnen vor, die im Innern für eine lichte Atmosphäre sorgen sollen. Wie Mia Engiadina mitteilt, wird das Gebäude gemeinsam Arndt Küchel realisiert; der Engadiner Architekt habe schon früher mit Foster zusammengearbeitet.

Umzonungen sind notwendig

Bis die Bauarbeiten aufgenommen werden können, dauert es allerdings noch etwas. Denn zuvor müssen einige Gebäude im Gebiet Truochs/La Resgia rückgebaut werden. Davon betroffen ist das Ferienheim des CVJM, das nächstes Jahr geschlossen wird. Überdies sind Anpassungen am Zonen- und Quartierplan zudem ist die Gewährung eines Baurechts durch die Gemeinde nötig. Die dafür notwendigen Volksentscheide sollen frühestens diesen Frühling an der Gemeindeversammlung gefällt werden.

Investiert werden sollen rund 40 Millionen Franken, die von Privaten gedeckt werden sollen. Gibt es weder auf rechtlicher Seite noch bei den Bauarbeiten Verzögerungen, rechnet man bei Mia Engiadina mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren. Damit könnte der „InnHub“ bereits Ende 2021 den Betrieb aufnehmen. (mai/mgt)