Vétroz VS: Post beginnt mit Bau von Paketzentrum

Vétroz VS: Post beginnt mit Bau von Paketzentrum

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Teaserbild-Quelle: bureau d'architecture Pierre Steiner

In diesen Tagen haben die Bauarbeiten zum neuen Paketzentrum der Post in Vétroz im Kanton Wallis begonnen. Auf einer Fläche von 25'000 Quadratmetern werden nach der Inbetriebnahme im Mai 2020 rund 8000 Pakete pro Stunde sortiert.

So soll das neue Postzentrum in Vétroz aussehen.
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bureau d'architecture Pierre Steiner

So soll das neue Postzentrum in Vétroz aussehen.

Um der steigenden Paketmenge – vor allem aus dem Online-Handel – gerecht werden zu können, will die Post in den nächsten Jahren mehrere regionale Paketzentren eröffnen. Für eines davon am Standort Botza in Vétroz im Kanton Wallis fand dieser Tage der Spatenstich statt, wie der Gelbe Riese in einer Mitteilung schreibt. Als Generalunternehmer fungiert die Roux Courtage Immobilier Sàrl. Der Standort befinde sich an einer zentralen Lage im Kanton. Ausserdem verfüge das Industriegebiet über eine gute Autobahnanbindung, heisst es weiter. Gebaut wird auf einer Fläche von rund 25'000 Quadratmetern. Die Sortierkapazität des neuen Zentrums ist auf 8000 Pakete pro Stunde ausgelegt. Hier werden die Logistikzentren Bex, Brig, Siders und Sitten zusammengefasst. Die Mitarbeiter dieser Standorte werden laut Mitteilung übernommen.

Vétroz ist einer von drei dezentralen Standorten, die bis 2020 realisiert werden sollen. Die anderen zwei befinden sich in Cadenazzo im Kanton Tessin und in Untervaz im Kanton Graubünden. Wie die Post schreibt, werden die drei neuen Zentren über ein Direktverkehrsnetz verbunden, damit Pakete ins und vom Wallis nicht mehr den Umweg über Daillens im Kanton Waadt nehmen müssen. «Diese Investition von über 50 Millionen Franken ist von grosser Bedeutung», sagt Ulrich Hurni, Konzernleiter der Post. «Das Direktverkehrsnetz entlastet sowohl die bestehenden Paketzentren als auch die Verkehrsinfrastruktur der gesamten Schweiz.»

Letztes Jahr verarbeitete die Post insgesamt fast 130 Millionen Pakete, was einem Zuwachs von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. (pd/mt)