Uri: Regierung genehmigt Baupläne für WOV

Uri: Regierung genehmigt Baupläne für WOV

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Teaserbild-Quelle: Baudirektion Uri

Der Urner Regierungsrat hat die Plangenehmigungsverfügung für die Umfahrungsstrasse West-Ost-Verbindung (WOV) erteilt. Somit sind die insgesamt 80 Einsprachen entweder bereinigt oder abgewiesen worden. Der Baubeginn ist für Herbst vorgesehen.

So soll die Verkehrsführung beim Coop-Kreisel und bei der Schächenbrücke in Schattdorf künftig aussehen.
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Baudirektion Uri

So soll die Verkehrsführung beim Coop-Kreisel und bei der Schächenbrücke in Schattdorf künftig aussehen.

Während der Einspracheverhandlungen seien mit wichtigen Grundeigentümern und Anstössern Lösungen erreicht worden, teilt die Urner Baudirektion mit. Bei den Knackpunkten, bei denen es etwa um viel Land oder Rechtserwerb gegangen sei, habe man sich aus Sicht des Kantons geeinigt, hiess es auf Anfrage. Die Einsprachen können ans Obergericht weitergezogen werden.

Zu den Einsprechern gehörte die Sektion Uri des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS). Sie kritisiert unter anderem das vorgesehene Tempo 80 zwischen dem Kreisel Coop und dem Kreisel Wysshus Ost. Der Kanton hält nun aber daran fest.

Die WOV soll Ende 2021 in Betrieb gehen. Die neue Strasse entlastet Siedlungsgebiete vom Durchgangsverkehr. Das Urner Stimmvolk hatte im Oktober 2015 die 19,8 Millionen Franken teure Umfahrungsstrasse gutgeheissen. Zusammen mit dem neuen A2-Halbanschluss Altdorf Süd verbessert sie die Erschliessung des Urner Talbodens. Der neue Halbanschluss wird durch den Bund geplant und finanziert. Der Bundesrat hatte das Projekt Ende November genehmigt. (sda)