Schwamendingen: Implenia erhält Zuschlag für Einhausung

Schwamendingen: Implenia erhält Zuschlag für Einhausung

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Teaserbild-Quelle: agps achitecture/Rotzler Krebs Partner; Visualisierung: Raumgleiter GmbH
Schwamendingen: Implenia baut Einhausung

Das Astra hat entschieden: Die Implenia wird den Rohbau der Einhausung Schwamendingen realisieren. Der Gesamtpreis beträgt rund 197 Millionen Franken. Der Baustart ist für Frühling 2019 geplant.

Visualisierung der Einhausung.
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agps achitecture/Rotzler Krebs Partner; Visualisierung: Raumgleiter GmbH

Visualisierung der Einhausung.

Mit der Einhausung der Nationalstrasse N01/40 in Schwamendingen auf einer Länge von knapp einem Kilometer und einer Breite von rund 30 Metern entsteht ein in der Schweiz einzigartiger Nutzbau. Mit dem Projekt werden einerseits die von der Autobahn verursachten Emmissionen wie Lärm- und Schadstoffbelastung eliminiert, andererseits entsteht auf dem Dach ein durchgehender Grün- und Begegnungsraum für die Quartierbevölkerung.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Strassen (Astra) in Zusammenarbeit mit Kanton und Stadt Zürich realisiert. Den Zuschlag für das Bauhauptlos hat die ARGE EHS c/o Implenia Schweiz AG erhalten, wie das Astra mitteilt. Derzeit läuft die 20-tägige Einsprachefrist. Verstreicht sie ungenutzt, erlangt der Vergabeentscheid am 29. Juni Rechtskraft. Das Hauptlos umfasst den Rohbau des Gebäudes sowie die dafür notwendigen Erd-, Belags-, Beton- und Werkleitungsarbeiten. Nach dem Einrichten der Installationsplätze im Herbst ist der Baustart für den Rohbau auf nächsten Frühling terminiert.

Derweil sind die Vorarbeiten auf der Baustelle auf Kurs. Wie das Astra schreibt, ist der Grossteil der Rückbau- und Umgebungsarbeiten abgeschlossen. Zurzeit werden die Baufelder geräumt und für ihre Funktion als Installationsplätze für die Hauptarbeiten vorbereitet. Bis Ende Jahr müssen im Gebiet Dreispitz noch vier Gebäude rückgebaut werden. „Zudem verbleiben einzelne Flächen, auf welchen im Herbst weitere Bäume und Büsche entfernt werden müssen“, heisst es weiter.

Microtunneling

Im Quartier sind unterdessen diverse Werkleitungsarbeiten im Gang. So wird etwa eine Transportleitung der Wasserversorgung Zürich zwischen der Schörli- und der Tulpenstrasse neu verlegt. Das geschieht mittels Microtunneling-Verfahren. „Der Startschacht in der Schörlistrasse ist fertig, der Zielschacht in der Tulpenstrasse steht kurz vor der Vollendung“, heisst es im Communiqué. Das Microtunneling hat begonnen. Ein Betonrohr mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern wird unter der Autobahn und dem Tramtunnel erstellt. In dieses Rohr wird dann die neue Transportleitung mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern eingezogen. (pd/mt)