Rhonekorrektur: Internationaler Wettbewerb zur Gestaltung auf den Dammkronen

Rhonekorrektur: Internationaler Wettbewerb zur Gestaltung auf den Dammkronen

Teaserbild-Quelle: zvg
Rhonekorrektur: Internationaler Wettbewerb

Die Kantone Wallis und Waadt haben im Rahmen der dritten Rhonekorrektur einen internationalen Wettbewerb zur Gestaltung der öffentlichen Räume auf den Dammkronen der Rhone lanciert. Der Wettbewerb läuft noch bis Herbst 2019.

Die Rohne in der Walliser Gemeinde Lalden.
Quelle: 
zvg

Die Rohne in der Walliser Gemeinde Lalden.

Während die Bauarbeiten zur Sicherung der Rhone planmässig und zufriedenstellend voranschreiten, nehmen das Walliser Amt für Rhonewasserbau, der Kanton Waadt und die Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie die Gestaltung der künftigen öffentlichen Räume in Angriff. «Angesichts seines Umfangs und seiner Einmaligkeit wurde der Wettbewerb international ausgeschrieben und richtet sich in erster Linie an Architekten und Landschaftsplaner», schreibt der Kanton Wallis in einer Mitteilung. Von den Teilnehmern werde erwartet, dass sie ein ganzheitliches Konzept entwickelten und auch konkrete Gestaltungsempfehlungen abgäben. «Die Herausforderung liegt darin zu zeigen, wie die öffentlichen Räume der dritten Rhonekorrektur (R3) vielerorts in einer ansprechenden Weise ausgestaltet werden können, die den unterschiedlichen Nutzungsweisen und Bedürfnissen der Anwohner Rechnung trägt – und das innerhalb der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und ohne die der Natur und Landwirtschaft vorbehaltenen Flächen zu tangieren», heisst es weiter.

Konkret geht es um die beidseitige Gestaltung der gesamten 160 Kilometer von Gletsch bis zum Genfersee. Auf einer Pilotstrecke in Visp habe sich das enorme Potenzial gezeigt, das die dritte Rhonekorrektur nicht nur in landschaftlicher Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf Erholung, Freizeit und Verkehr in sich berge.

Der Wettbewerb läuft seit Ende letzter Woche und dauert noch bis Herbst 2019. Über die eingereichten Projekte befinden wird eine Jury, die vom Walliser Staatsrat Jacques Melly präsidiert wird. In der Jury sitzt auch die Waadtländer Staatsrätin Jacqueline de Quattro. (mt/sda)

Details zum Projekt der dritten Rhonekorrektur finden Sie hier.