Projekte im Überblick

Projekte im Überblick

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Teaserbild-Quelle: zvg
 
Bahnhof Oerlikon
Die SBB will den Bahnhof Oerlikon modernisieren. Im Anschluss an das Gleis 6 entstehen zwei neue Gleise und Perrons. Dafür muss die Affolternstrasse um einige Meter verlegt werden. Die bestehenden Perrons und Unterführungen werden ausgebaut. Zwischen der Personenunterführung Mitte und der neuen Quartierverbindung, die die Stadt Zürich realisiert, entsteht eine neue Einkaufsmeile. Der Zugang zum Bahnhof von den Quartieren Seebach und Leutschenbach wird verbessert. Die Bauarbeiten für die neuen Gleise dauern bis Ende 2015, die Erweiterung der Personenunterführung Mitte und der Ausbau des Zugangs Ost sind voraussichtlich 2016 abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 450 Millionen Franken.
 
Durchmesserlinie
Die Durchmesserlinie von Altstetten–Zürich nach HB–Oerlikon beinhaltet den Bau des viergleisigen Tiefbahnhofs Löwenstrasse unter dem Zürcher Hauptbahnhof sowie den direkten Anschluss dieses Tiefbahnhofs an die Bahnhöfe Altstetten und Oerlikon vor. Das Bauwerk ist 9,6 Kilometer lang, besteht aus zwei Brücken, dem Tiefbahnhof Löwenstrasse, dem Weinbergtunnel und den Ausbauten um zwei Gleise im Bahnhof Oerlikon. Die Durchmesserlinie soll in zwei Etappen in Betrieb gehen: Mitte 2014 für S-Bahnen und nach Bauabschluss an der Letzigrabenbrücke nach Altstetten im Jahr 2015 auch für den Fernverkehr. Für den Bau wenden der Bund, die SBB und der Kanton Zürich rund zwei Milliarden Franken auf.
 
Hardturmpark
Die Hardturm AG und Halter Unternehmungen realisieren auf dem Hardturm-Areal Wohn- und Arbeitsraum kombiniert mit öffentlichen Grünflächen und Plätzen. Das Konzept basiert auf dem gemeinsam mit der Stadt ausgearbeiteten Städtebaulichen Leitbild. Herausragendes Element wird ein 80 Meter hohes Hochhaus, in dem Wohnungen sowie Gewerbe- und Geschäftsflächen vorgesehen sind. Der Entwurf dazu stammt von Patrick Gmür Architekten und ist als Siegerprojekt aus einem Wettbewerb hervorgegangen. Insgesamt werden vier Gebäude mit gemischter Nutzung realisiert. Die Kosten belaufen sich auf 500 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen bis 2015 dauern.
 
Kunsthaus
Mit einem markanten Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield kann das Kunsthaus seinen Besuchenden nicht nur eine zeitgemässe Infrastruktur bieten, sondern auch den ausgestellten Sammlungsbestand verdoppeln. Das Kunsthaus wird grösser, moderner, flexibler und attraktiver. Im Zentrum des Konzepts steht eine vernetztere Bespielung der eigenen Sammlung von Kunst ab den 1960er Jahren. Zudem soll die weltweit bedeutende Sammlung E.G. Bührle dauerhaft gezeigt werden. Die Kosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf 206 Millionen Franken. Fertiggestellt wird er 2017.
 
Landesmuseum
Das Landesmuseum in Zürich platzt aus allen Nähten und muss deshalb dringend erweitert werden. Nachdem die Behörden und die Stimmbürger einer Erweiterung zugestimmt haben, kann die Erweiterung in Angriff genommen werden. Der Spatenstich ist Anfang März geplant. Der Anbau der Architekten Christ & Gantenbein ergänzt die von Gustav Gull erbaute Museumsanlage, sodass für die Besucher ein Rundgang durch Alt- und Neubau möglich wird. Zentrales Motiv des Neubaus ist die Brücke, die eine räumliche und optische Beziehung zwischen Park und Museum aufbaut. Die Kosten werden auf 111 Millionen Franken beziffert. Im Sommer 2016 wird der Neubau und der Kunstgewerbeschulflügel eröffnet.
 
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Mit dem Bau des Polizei- und Justizzentrums (PJZ) auf dem Areal Güterbahnhof in Zürich Aussersihl-Hard entsteht ein Kompetenzzentrum für die Bekämpfung der Kriminalität. Das PJZ erlaubt die Zusammenführung der heute auf über 30 Standorte verteilten Kantonspolizei mit dem Polizeigefängnis sowie den Strafverfolgungsbehörden und dem neuen Bezirksgefängnis Zürich II. Zudem können durch diese Bündelung erhebliche Synergien im Bereich der Strafjustiz genutzt und weitere Arbeitspartner im PJZ zusammengeführt werden. Es erfüllt damit heutige und künftige Anforderungen von Polizei, Strafverfolgung und Justizvollzug. Das PJZ soll 288 Gefängnisplätze bieten und 586,6 Millionen Franken kosten. Das PJZ soll zwischen 2016 und 2017 eröffnet werden.
 
Fussballstadion
Zürich soll ein modernes, kompaktes und ökologisches Fussballstadion ohne Mantelnutzung für 16›000 Zuschauer (Sitzplätze) bei internationalen Spielen und für 19›000 Zuschauer (Sitzplätze / Stehplätze) bei nationalen Spiele bekommen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Stadion ist eine städtische Wohnsiedlung mit rund 160 kostengünstigen Wohnungen sowie Raum für Gewerbe und quartierspezifische Infrastruktur geplant. Zwölf Teams wurden zur Teilnahme am Projektwettbewerb für das neue Stadion Zürich ausgewählt. Vor den Sommerferien wird das Siegerteam bekannt gegeben.
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Superblock
Im Sulzerareal Stadtmitte baut Axa Winterthur den Superblock. Hier werden die Stadtverwaltung Winterthur und Bereiche der Axa Winterthur einziehen. Das zentrale Element des Superblocks bildet der neu geschaffene, öffentlich zugängliche Innenhof. Er wird im Norden, Osten und Westen von länglichen, sechsgeschossigen Baukörpern umringt. Der Superblock ist das Werk des Büros Architekt Krischanitz, das aus der Testplanung für die Neunutzung der ehemaligen Industriegebäude als Sieger hervorging. Der Superblock wird vorraussichtlich 2015 vollendet sein. Die Kosten für den ganzen Komplex betragen 190 Millionen Franken.
 
Swissmill
Die Coop-Tochterfirma Swissmill plant, ihr Kornhaus am Sihlquai in Zürich von 80 Meter auf 118 Meter aufzustocken. Sowohl Behörden und Stimmbürger haben dem Projekt zugestimmt. Damit kann in Zürich das zweithöchste Gebäude der Schweiz gebaut werden. Das Projekt kostet rund 20 Millionen Franken und könnte so im Herbst 2012 eingeweiht werden.
 
Toni-Areal
Die frühere Molkerei wird ein Zentrum für Bildung und Kultur. Das geplante Schul-, Kultur- und Wohngebäude umfasst ein teilweise öffentlich zugängliches siebengeschossiges Hauptgebäude mit Dachpark, einen 75 Meter hohen 22-stöckigen Hochbau sowie die bestehende, neu der Fussgängererschliessung dienende Rampe auf der Nordseite der Liegenschaft. Das Projekt stammt vom Zürcher Architekturbüro EM2N. Die Bauarbeiten auf dem Areal begannen im Januar 2009 und gerieten ins Stocken weil das Rohstofflager den Auszug verweigerte. Das Bundesgericht hat die Beschwerden gegen die Kündigung mit Urteil vom 11. Juni 2010 abgewiesen. Statt 2012, wie ursprünglich geplant, kann die Hochschule der Künste erst im Sommer 2013 einziehen. Für den Bau wendet die Allreal 350 Millionen Franken auf.
 
Unispital
Der Kanton Zürich will sein Unispital am bestehenden Standort erneuern. Während zwanzig Jahren sollen die Gebäude saniert oder teilweise durch Neubauten ersetzt werden. Insgesamt müssen in dieser Zeit 3,5 Milliarden Franken investiert werden. Den Ausschlag für die Beibehaltung des Standortes waren neben der Kosten auch die Nähe zur ETH. Denn so kann gemäss Regierungsrat rund eine Milliarde gespart werden.
 
Die Projekte aus dem Kanton Schaffhausen finden Sie unter diesem Link.