Nach wie vor beliebtes Zentrum

Nach wie vor beliebtes Zentrum

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Teaserbild-Quelle: Massimo Diana
Im Grossraum Zürich wird unentwegt gebaut, Wirtschaftskrise hin oder her. In keiner anderen Region der Schweiz sind zur Zeit derart viele Baukrane zu sehen. Die Zahlen des «baublatt»-Bauinfo-Centers und des Schweizerischen Baumeisterverbands bestätigen, dass die Baubranche kaum unter der Wirtschaftskrise gelitten hat. Die Zahl der Baugesuche hat wieder zugenommen.
 
Im Westen Zürichs streben zwei Hochhäuser Tag für Tag mehr den Wolken entgegen: Der Prime Tower, der eine Höhe von 126 Metern erreichen wird und der auf 80 Meter Höhe ausgelegte Mobimo Tower. Die beiden Türme symbolisieren wohl am besten die Stimmung der Baubranche im Grossraum Zürich: Trotz Wirtschaftskrise steht diese nicht still, im Gegenteil: Wohin man blickt, ragen Baukrane in den Himmel, oft in grösseren Gruppen. Acht Stück sind es beispielsweise auf der Baustelle der künftigen Europaallee neben dem Zürcher Hauptbahnhof. Auf einem Areal von 78000 Quadratmetern entstehen Wohnungen, Büros, eine pädagogische Hochschule, Hotel- und Gastrobetriebe und Ladenflächen. 2019, nach Fertigstellung der letzten geplanten Gebäude, wird das Areal Platz für 1200 Bewohner und 6000 Arbeitsplätze bieten. Ganz in der Nähe der ersten beiden Türme wird dieses Jahr im Rahmen der Arealüberbauung Hard-Turm-Park ein weiterer, 80 Meter hoher, Turm in Angriff genommen.
 

Attraktive Büros sind gefragt

Es werden also nicht nur attraktive Wohnungen erstellt, sondern auch repräsentative, mit dem öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossene Geschäftsbauten, und zwar weit mehr, als man angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation erwarten würde. Der Prime Tower und die Europaallee sind sicher die prominentesten Beispiele dafür. Firmen ziehen tendenziell aus preislich günstigen, aber veralteten, ungünstig gelegenen, betrieblich teuren oder verstreuten Geschäftsräumen in etwas teurere, dafür innen und aussen attraktiv gestalteten, energieeffizienten und gut an den öffentlichen Verkehr angebundene Büros, wie Immobilienspezialisten einvernehmlich bestätigen. Das bedeutet: Neue Bürobauten können, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, erfolgreich sein. Das Nachsehen haben Geschäftsliegenschaften, die zwar günstig, aber in irgend einer Form unattraktiv sind.
 

Städtebaulicher Wandel

Doch nicht nur im Zentrum von Zürich herrscht eine intensive Bautätigkeit, auch vor den Toren der Wirtschaftsmetropole: Sowohl in Schlieren westlich, als auch in Wallisellen östlich der Limmatmetropole kann von einem eigentlichen städtebaulichen Schub sprechen, der den beiden Agglomerationsgemeinden in den nächsten fünf Jahren ein neues Gesicht verleihen wird, das sich erheblich vom bisherigen, vor allem von Industriebrachen geprägten Stadtbild, unterscheiden wird. In Winterthur schreitet die Umnutzung der ehemaligen Werkareale von Sulzer in der Stadtmitte und in Oberwinterthur ebenfalls rasch voran. In Schaffhausen ist die Überbauung des Bleiche-Areals beim Bahnhof geplant, welche noch dieses Jahr in Angriff genommen werden soll.
 

Baulust nimmt wieder zu

Die vom «baublatt»-Bauinfo-Center erhobenen Zahlen für den Kanton Zürich verzeichnen im Februar sowohl eine Zunahme der Baugesuche von 4 Prozent, als auch eine Zunahme der Baubewilligungen von 10 Prozent im Vorjahresvergleich (siehe Grafiken Seite XX). Die Zahl der Submissionen ist sogar um fast 11 Prozent angestiegen. Die Zunahme der Baubewilligungen und der Submissionen liegt über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von plus 1,5 Prozent, respektive plus 8,3 Prozent. Die Erhebungen des Schweizerischen Baumeisterverbands bei seinen Mitgliedern zeigen für das vierte Quartal 2009 einerseits eine deutliche Abnahme der Auftragseingänge – mit Ausnahme des Wohnungsbaus – anderseits aber eine ebenso deutliche Zunahme der Umsätze (Bautätigkeit) sowie des Arbeitsvorrats.
 

Verkehrsanbindung beeinflusst Standortqualiät

Das Standortmonitoring von Greater Zurich Area vom September 2009 stellt fest, dass die Immobilieninvestoren optimistisch in die Zukunft blicken. Der Rückgang der ausserordentlich starken Baukonjunktur wird eher als Normalisierung gewertet. Auch der Rückgang der Baugesuche und Baubewilligungen scheint gestoppt. Die Beliebtheit des Grossraums Zürich erstaunt nicht, wenn man sich vor Augen führt, dass der Kanton Zürich hinsichtlich der Standortqualität den zweiten Rang belegt nach dem Kanton Zug. Die Nachbarkantone Aargau, Schwyz, Schaffhausen und Thurgau belegen in dieser Reihenfolge die Ränge sechs, sieben, neun und zehn. Der Kanton Zürich brilliert dank hervorragender Erreichbarkeit, grosser Verfügbarkeit an hochqualifizierten Arbeitskräften und einer verhältnismässig hohen steuerlichen Attraktivität für natürliche Personen. Die Nachbarkantone trumpfen dafür vorwiegend mit sehr attraktiven Steuerverhältnissen sowohl für vermögende natürliche Personen, als auch für Unternehmen auf.
 
Es sind also die Verkehrswege, welche nebst den steuerlichen Verhältnissen die Bautätigkeit im Grossraum Zürich beeinflussen: Die Eröffnung der Westumfahrung sowie der A4 durch das Knonauer Amt im vergangenen Jahr hat zu deutlichen Fahrzeitverkürzungen zwischen dem Zentrum von Zürich, der Zentralschweiz und dem Raum westlich der Albiskette geführt. Diese rasche Anbindung an die Wirtschaftsmetropole und ihre Agglomeration wird die bauliche Entwicklung in den erwähnten Gebieten im Süden und Westen stark beeinflussen. Ein anderer Verkehrsträger, die Glattalbahn, prägt hingegen die bauliche Entwicklung im Norden und Osten Zürichs. Ende Jahr wird die dritte Etappe von Zürich Nord über Wallisellen und Dübendorf bis zur S-Bahn-Haltestelle Zürich-Stettbach abgeschlossen sein. Die Glattalbahn hat sich in der sogenannten «Glattstadt», welche sich vom Flughafen Zürich über Opfikon, Wallisellen und Dübendorf erstreckt, zum Motor für die Baubranche entwickelt. Wo die neue Trambahn hingelangt, schiessen neue Wohnüberbauungen und Geschäftshäuser in die Höhe.
 

Aufstrebendes Glattal

In den letzten fünf Jahren sind im Glattpark zwischen Zürich-Oerlikon und dem Flughafen rund 900 neue Wohnungen entstanden. Zur Vollendung der ersten Etappe fehlen noch drei bis vier Projekte, die in den nächsten drei Jahren in Angriff genommen werden sollen, das erste davon in den nächsten Wochen. Die Vorbereitungen zur Realisierung der zweiten Etappe laufen bereits. Diesen Frühling erstellt die Stadt Opfikon, zu welcher der Glattpark gehört, das Strassen- und Kanalisationsnetz. Ab Frühling 2011 beginnt die Realisierung von fünf bis sieben Projekten der zweiten Etappe. Zur Zeit erlebt Wallisellen einen historischen Bauboom: Nicht nur, dass direkt an der Bahnlinie Zürich – Winterthur eine neue Bahnhofsüberbauung entsteht, unmittelbar daneben wird bis 2014 das brachliegende, 72000 Quadratmeter grosse Richti-Areal für 600 Millionen Franken mit Wohnungen und Büros überbaut. Die Grundsteinlegung für die erste Überbauungsetappe hat Anfang Februar stattgefunden. Zwischen dem Einkaufzentrum Glatt und dem Bahnhof entsteht ein neuer Bürokomplex mit einer Nutzfläche von 40000 Quadratmetern, zu dem auch ein 68 Meter hoher Büroturm gehört. Das Investitionsvolumen beträgt 170 Millionen Franken.
 

Bauboom in Winterthur

Intensiv gebaut wird auch in Winterthur: Im Stadtzentrum wird zur Zeit das ehemalige Sulzer-Kesselhaus beim Hauptbahnhof für rund 65 Millionen Franken zu einem Unterhaltungszentrum mit Multiplexkino, Läden und Gastronomiebetrieben umgebaut. Auf dem Areal der ehemaligen Sulzer-Giesserei in Oberwinterthur werden zurzeit zwei Wohnprojekte mit insgesamt 400 Wohnungen hochgezogen, eines für 85 und eines für 60 Millionen Franken. Ganz in der Nähe wird die Kehrichtverbrennungsanlage für knapp 200 Millionen Franken mit einer neuen Ofenlinie ausgestattet. Im Norden der Stadt wird intensiv am neuen Quartierzentrum Rosenberg gebaut, das ein neues Einkaufszentrum mit 14000 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie vier Wohneinheiten mit rund 150 Wohnungen umfasst. Die Bausumme ist mit 150 Millionen Franken veranschlagt. Noch diesen Sommer soll die Überbauung des zentral gelegenen Arch-Areals mit Wohnungen und Geschäftsflächen mit einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Franken beginnen.
 

Blockierte Projekte in Zürich

Vor allem in der Stadt Zürich könnte die Bautätigkeit noch intensiver sein, wenn nicht mehrere Wohnüberbauungsprojekte durch Rekurse blockiert wären: Fünf grössere Bauvorhaben mit insgesamt 800 Wohnungen wurden durch Einsprachen von Nachbarn erheblich verzögert. Dafür zeichnet sich beim Neubau des Hardturm-Stadions nach jahrelangen Querelen eine Lösung ab: Mitte Februar hat die Stadt Zürich der Mitbesitzerin Credit Suisse den Anteil von 40000 Quadratmetern am Grundstück für 50 Millionen Franken abgekauft. Damit verfügt die Stadt über das gesamte Areal von 56000 Quadratmeter. Dank diesem Landhandel will die Stadt rasch und kostengünstig zu einem neuen Fussballstadion kommen. Die Kosten werden auf 100 bis 120 Millionen Franken geschätzt. Zuerst werden eine städtebauliche Studie verfasst und ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Möglicherweise ist eine Umzonung notwendig. Verläuft alles nach Plan, könnte das neue Stadion 2014 eingeweiht werden.
 

Durchmesserlinie nimmt Gestalt an

Nach der Eröffnung der Westumfahrung und der A4 im Knonauer Amt ist der Bau der Durchmesserlinie Zwischen den Bahnhöfen Zürich-Altstetten, Zürich Hauptbahnhof und Zürich-Oerlikon das bedeutendste Infrastrukturprojekt des Grossraums Zürich. Die Gesamtkosten (Preisstand 2001) sind mit 1,45 Milliarden Franken veranschlagt. Der Kanton Zürich steuert dazu 580 Millionen Franken plus Teuerung bei. Ausserdem hat die Kantonsregierung im Herbst 2008 per Dringlichkeitsbeschluss entschieden, dem Bund 455 Millionen Franken vorzuschiessen, damit das Mammutprojekt wie geplant 2013/2015 abgeschlossen werden kann. Der Durchschlag des 4,6 Kilometer langen Weinbergtunnels zwischen Hauptbahnhof und Oerlikon, dem Herzstück der Durchmesserline, ist für Ende Jahr geplant. Gleichzeitig werden die Pfeiler für die über einen Kilometer lange Letzigrabenbrücke zwischen Altstetten und Hauptbahnhof betoniert. Mit der Erstellung des Brückenüberbaus wird 2012 begonnen.
 

Neue Tramlinie für Zürich-West

Von grosser Bedeutung für die Baubranche ist zudem der Bau der Tramlinie Zürich-West vom Escher-Wyss-Platz zum Bahnhof Altstetten sowie der damit verbundene Umbau der Pfingstweidstrasse zu einer Hauptverkehrsachse. Die Gesamtkosten sind mit 299 Millionen Franken budgetiert. Zur Zeit konzentrieren sich die Bauarbeiten auf die Verlegung und Erstellung von Werkleitungen und den Umbau der betroffenen Strassenabschnitte. Ab Mitte Jahr folgen die Gleisbauarbeiten am Escher-Wyss-Platz. Die Inbetriebnahme des neuen Transportmittels ist Ende 2011 vorgesehen. Gemäss Prognosen wird Zürich-West in fünf Jahren über 33000 Arbeitsplätze und 7000 Bewohner aufweisen.
 

Umfangreiches Strassenbauprogramm

Für den Strassenbau plant der Kanton Zürich im Strassenbauprogramm 2010-2012 Nettoinvestitionen von 110 Millionen Franken. In Ottenbach und Obfelden plant der Kanton eine neue Umfahrungsstrasse und den Ausbau der bestehenden Hauptstrasse für 50 bis 60 Millionen Franken. Als Folge der Eröffnung der A4 im Knonauer Amt hat auf dieser Achse der Verkehr markant zugenommen. Zur Fertigstellung der Westtangente Wetzikon sind 17 Millionen Franken eingestellt. Für den Zeitraum bis 2011 rechnet der Kanton mit Investitionen von 44 Millionen Franken für Lärmschutzmassnahmen entlang von Strassen.
 
Angesichts schwindender öffentlicher Mittel bei zugleich länger werdendem Wunschzettel trachtet die Zürcher Kantonsregierung danach, die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen. Bereits Ende 2008 hat sie deshalb auf Antrag des Tiefbauamtes die Senkung der Standards im Tiefbau beschlossen. Die Ausbaustandards bei Kantonsstrassen sollen damit konsequent auf das Nötigste beschränkt werden. Der Regierungsrat rechnet dank dieser Massnahme beim Strassenbau mit einem Sparpotenzial von acht Prozent.
 

Unerwartete Verzögerungen

Drei gewichtige Projekte, welche der Kanton Zürich nur in Zusammenarbeit mit dem Bund realisieren kann, haben sich aus verschiedenen Gründen verzögert, beispielsweise die Schliessung der Lücke auf der A53 zwischen Oberuster und Hinwil. Dieses Autobahnstück, das die östliche Agglomeration Zürich über das Zürcher Oberland mit dem südlichen Kanton St. Gallen verbindet, gehört noch dem Kanton, soll aber ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Wann, ist allerdings unklar. Die Lücke wird erst geschlossen, wenn der Bundesrat die Aufnahme ins Nationalstrassennetz im sogenannten Netzbeschluss bestätigt. Rund 114 Millionen Franken soll die Überdeckung der A1 bei Zürich-Affoltern kosten. Die Bauarbeiten hätten dieses Jahr beginnen sollen, wurden aber durch Rekurse verzögert. Die Arbeiten werden voraussichtlich erst in zwei Jahren beginnen. Die Überdeckung des Zubringers zum Milchbucktunnel lässt wohl noch länger auf sich warten: Wegen des schlechten Baugrunds musste das Projekt, für das bereits ein positives Abstimmungsergebnis vorliegt, überarbeitet werden und schlägt nun mit 300 statt 200 Millionen Franken zu Buche.
 

Förderung der Energieeffizienz

Seit Anfang Jahr unterstützt das Gebäudeprogramm der Kantone und des Bundes energietechnische Verbesserungen der Gebäudehülle. Zusätzlich fördert der Kanton Zürich die Abwärmenutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Finanziert wird die erweiterte Förderung durch die Teilzweckbindung der CO2-Abgabe des Bundes und einem vom Kantonsrat beschlossenen Rahmenkredit für die Jahre 2010 bis 2013 von 32 Millionen Franken. Bereits letztes Jahr hat der Kanton, unter anderem auch zur Konjunkturstabilisierung, das Förderprogramm Energie stark ausgebaut. Die verstärkten Anreize haben sich positiv auf die Baubranche ausgewirkt: Für mehr als 1700 Projekte konnten letztes Jahr Förderbeiträge im Umfang von mehr als 21 Millionen Franken bewilligt werden.
 
Im Kanton Schaffhausen stehen fünf Millionen Franken für das Energieförderprogramm zur Verfügung. Letztes Jahr wurden über 900 Projekte unterstützt. Darüber hinaus gewährt der Kanton einen Bonus für Gesamtsanierungen. Der Kanton Schaffhausen beabsichtigt zudem, ab 2011 der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe beizutreten. Es ist aber das Kantonsparlament, das abschliessend über den Beitritt entscheidet. Die Vernehmlassung ist aber positiv verlaufen, so dass zu erwarten ist, dass der Kantonsrat der Teilrevision des Baugesetzes im laufenden Jahr zustimmt. Einzig die Regelung zur Verhinderung von Baulandhortung wurde mehrheitlich abgelehnt. Der Regierungsrat hat sich deshalb entschieden, mit allen Beteiligten eine mehrheitsfähige Lösung zu suchen, denn die Erschwerung der Baulandhortung ermöglicht eine Verbesserung der Wohnraumentwicklung.
 
Die Entwicklung der Baubranche im Grossraum Zürich illustriert sehr eindrücklich, dass in den städtischen Räumen des Mittellands noch Spielraum besteht für verdichtetes Bauen. Dieses erlaubt nicht nur, neue Stadtteile anstelle von ehemaligen Produktionsstätten zu errichten, sondern auch, der Zersiedelung der ländlichen Räume entgegenzuwirken. Voraussetzung für eine Verdichtung des Siedlungsraums ist aber eine effiziente Erschliessung mit verschiedenen, aufeinander abgestimmten Verkehrsträgern.
Massimo Diana
 
Detailliertere Informationen: «baublatt»-Bauinfo-Center, 044 724 77 33 oder www.bauinfocenter.ch
 
Für Rückfragen zur SBV-Quartalserhebung: Alfonso Tedeschi, Weiter Wirtschaftspolitik, Schweizerischer Baumeisterverband (SBV), Zürich, 044 258 82 62, atedeschi@baumeister.ch