Den Spielraum ausloten

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Teaserbild-Quelle: Sulser AG
Das gestalterische Potenzial von Beton ist noch lange nicht ausgereizt. So lautete der Tenor einer Veranstaltung der Sulser AG. Was damit genau gemeint war, zeigten die Referenten anhand von verschiedenen Projekten. Im Mittelpunkt standen dabei die vorfabrizierten Betonelemente.
Sulser AG
Quelle: 
Sulser AG
Das CSCR Gebäude in Rotkreuz besteht aus Betonelementen der Sulser AG.

Nachgefragt bei Markus Vogt

Seit 100 Jahre ist Ihre Firma tätig. Wie haben Sie so lange überlebt?
Die Sulser wurde 1988 von der Vogt Gruppe übernommen. Sukzessive hat sich der Betrieb vom reinen Produzenten von Zementwaren zum Produzenten von komplexen Betonelementen entwickelt. Die beständige Suche nach Produkten, die von Architekten und Kunden nachgefragt werden, erhält die Firma Sulser AG am Leben. Die Kundenwünsche sind stetig nachzufragen, zu Erfassen und umzusetzen.
 
Was sind die grössten Veränderungen, die die Firma mitmachen musste?
Das war klar die Umstellung von Serienprodukten wie Zementwaren. Neu werden sehr kleine Serien hergestellt. Jede Serie muss geplant werden. Es entstehen lauter Unikate.
 
Wo liegen die Herausforderungen in der Zukunft?
Die Betontechnologie wird sich weiter entwickeln. Dünnwandige Elemente sind gefragt. Dem Architekturbeton muss noch mehr Beachtung geschenkt werden. Kundenwünsche sind gezielt zu erfassen und umzusetzen.
 
Was haben Ihre Kunden von der Sulser AG künftig zu erwarten?
Eine einwandfreie Beratung, eine Top Planung und eine Qualitativ hochstehende Ausführung sowie Montage der Elemente vor Ort – und das alles aus einer Hand.
 
Wie machen Sie sich für die nächsten 100 Jahre fit?
Wichtig ist es die richtigen Mitarbeiter zu rekrutieren um qualitativ hochstehende Projekte zu realisieren. Mitarbeiter müssen ausgebildet und weiter gebracht werden. Im Weiteren investiert Sulser AG sehr viel Zeit in neue Betontechnologien und baut den Qualitätsstandart stetig aus. (ffi)