Standort versorgt sich selbst mit Energie

Standort versorgt sich selbst mit Energie

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Das ist das neue Krüger-Gebäude.
Das neue Krüger-Gebäude hat Energiequellen wie Solaranlagen, eine Absorptionskälteanlage und Wärmepumpen berücksichtigt und somit kann der Neubau Strom sparen.

Das neue Krüger-Gebäude ist mit seinen Ausmassen in der Gewerbezone von Giubiasco kaum zu übersehen. Das Besondere aber sieht man zunächst nicht: die Technik. Der Neubau gewinnt Kälte aus Wärme und funktioniert somit weitgehend autark.
Krüger hat bei der Planung grossen Wert auf erneuerbare Energien gelegt – mit dem Resultat, dass sich das Gebäude selbst mit Energie versorgt. Die Solaranlage mit den Wasserkollektoren auf dem Dach unterstützt im Winter die Luft-Wasser- Wärmepumpenheizung und speist im Sommer eine Absorptionskälteanlage.

Bleibt die Sonne für ein paar Tage aus, schalten sich automatisch je nach Bedarf bis zu drei Wärmepumpen hinzu. Die Wärme wird über eine Fussbodenheizung, über Deckenstrahlplatten in den Lagerräumen und über ein Nachheizregister im Lüftungsmonoblock verteilt. Nachts schliessen sämtliche Storen am Gebäude automatisch und verhindern damit eine weitere Auskühlung der Räume.

In den heissen Sommermonaten fahren die mit ­einem Sonnenwächter ausgestatteten Storen herunter. Anschliessend nutzt die Absorptionskälteanlage die im Heizungsspeicher eingelagerte Wärme zur Kühlung. Während des Tages stellen die Solarkollektoren im Heizungsspeicher die Antriebsenergie bereit. Reicht das nicht aus, kommen die Wärmepumpen ins Spiel und kühlen die Räumlichkeiten dank Umkehrfunktion.

Die Wärme aus dem Heizwasserspeicher ist die primäre Antriebsenergie des Absorptionskälteprozesses. Nur für den Betrieb der Lösungspumpe benötigt die Kälteanlage eine marginale Menge Strom.

Fazit: Das Kühlsystem der Krüger-Niederlassung in Giubiasco nutzt erneuerbare Energiequellen in Kombination mit einem umweltverträglichen Kältemittel. Dies reduziert den Ausstoss von CO2 und anderen klimaschädlichen Substanzen.