Längere Laufzeit für Akkustampfer

Längere Laufzeit für Akkustampfer

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Die Laufzeit der Akkustampfer AS50e und AS30e von Wacker Neuson konnte um 50 Prozent erhöht werden. In der praktischen Anwendung der Geräte ändert sich jedoch nichts: Kunden können jederzeit auf den neuen Akku umsteigen und wie gewohnt mit den vorhandenen Stampfern arbeiten.


Die Akkustampfer sind in zwei Versionen erhältlich: Das kleinere Modell AS30e ist ein Spezialstampfer für die Verdichtung von Rohrzwickeln. Der Akkustampfer AS50e wird für alle klassischen Stampfer-Arbeiten eingesetzt. Der Akku beider Geräte ist ohne Werkzeug abnehmbar, sodass der Bediener den entladenen Akku mit wenigen Handgriffen gegen einen geladenen austauschen kann. Die Laufzeitverlängerung der Akkustampfer konnte erreicht werden, indem der Energie-Inhalt des Akkus von 600 Wattstunden auf 1000 Wattstunden erhöht wurde. Damit verlängert sich die Laufzeit der Stampfer um jeweils 50 Prozent, beim größeren Modell AS50e auf 30 Minuten, beim kleineren Stampfer AS30e auf 45 Minuten. Kunden, die bereits einen Akkustampfer besitzen, können problemlos auf den neuen Akku umsteigen: Das Design, die Anschlüsse und die Bedienung bleiben unverändert. Auch die Ladegeräte sind weiterhin verwendbar.

Der von Wacker Neuson speziell für den Einsatz in vibrierenden Maschinen entwickelte Akku zeichnet sich neben der verbesserten Laufzeit durch Robustheit und Sicherheit aus. Der für den Baustellenalltag ausgelegte Lithium-Ionen-Akku bietet eine gleichbleibende Leistungsabgabe über die gesamte Entladephase, was zu einer konstanten Verdichtungsleistung führt. Durch eine aktive Kühlung beim Betrieb des Stampfers und beim Laden können Alterungseffekte minimiert werden. Extreme Temperaturen von -10 bis +50 °C können dem robusten Akku nichts anhaben.

Aufgrund der Emissionsfreiheit – dank Elektromotor und Akku – halten beide Modelle strengen Auflagen, beispielsweise für innerstädtische Baustellen oder Arbeiten in Gräben, stand. Ein zusätzlicher Vorteil der Akkustampfer sind ihre niedrigen Betriebskosten, da der Elektromotor komplett wartungsfrei ist. Kosten und Aufwand, wie sie bei Stampfern mit Verbrennungsmotor durch typische Wartungsarbeiten an Luftfilter, Zündkerzen und Vergaser anfallen, können eingespart werden. Deutlich günstiger sind auch die Energiekosten: Durch den Betrieb mit Strom lassen sich rund 55 Prozent einsparen.

Wacker Neuson bietet ein breites Stampfer-Portfolio an: von der 30- bis zur 70-Kilogramm-Klasse und vom Antrieb mit Diesel-, Benzin- oder mit Akkubetrieb.

www.wackerneuson.com/verdichtung