Fahrbahnen zügig sanieren

Fahrbahnen zügig sanieren

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Teaserbild-Quelle: zvg
Wer hat das noch nicht erlebt: endlose Staus aufgrund von nervenzehrend langen Ampelphasen, weil mal wieder eine Fahrbahnsanierung mit halbseitiger Fahrbahnsperrung ansteht. Ganz zu schweigen von den Belastungen durch Lärm und Schmutz für die Anwohner. Dabei gibt es durchaus technische Verfahren, um in derartigen Fällen schnell Abhilfe zu schaffen – und dies, ohne die Kassen der Kommunen oder des Kantons übermässig zu belasten.

Bereits seit 2006 kommt im Kanton Aargau das «NovoCrete»-Verfahren zur Erstellung von hydraulisch gebundenen Tragschichten bei Fahrbahnsanierungen zum Einsatz. Bei diesem Verfahren wird – nach eingehender Voruntersuchung und Analyse der Situation – in einem ersten Schritt der alte Asphaltbelag abgefräst, je nach Schichtstärke abgeführt oder liegengelassen und danach das Schotter- und A­sphaltmaterial, gegebenenfalls mit einer Steinfräse, bis auf eine Korngrösse von weniger als 45  Millimetern gebrochen. Nach der Vorbereitung des Grob-planums durch Grader oder Bulldozer und Walzenzüge wird dann der Zement mit «NovoCrete» auf die Fläche ausgestreut und mittels einer Grossfräse unter gleichzeitiger Wasserzugabe bis zu einer Tiefe von maximal 50 Zentimetern eingemischt. Anschliessend erfolgt das Planieren und Verdichten des Feinplanums. Schon nach 24 Stunden kann mit dem Aufbringen der bituminösen Tragschicht begonnen werden.

Tel. 041 921 41 45
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