AKW-Debatte beflügelt Markt für energieeffiziente Bauvorhaben

AKW-Debatte beflügelt Markt für energieeffiziente Bauvorhaben

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Die Debatte um die Zukunft der Atomenergie läuft heiss. Der gleichzeitig anhaltend tiefe Hypothekarzins führt zu einem spürbaren Anstieg bei nachhaltigen Neubau- und Sanierungsvorhaben – mit einem positiven Effekt für die Hersteller energieeffizienter Technologien. An der 10. Hausbau- und Energie-Messe vom 24. bis 27. November in Bern treffen die Anbieter auf ihre Kundschaft.
 
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Im Zusammenhang mit den AKW-Diskussionen rechnet man mit einem Zuwachs bei Ausstellern und Besuchern.
 
Der Bedarf an unabhängigen Informationen zu den Trends und Entwicklungen bei den erneuerbaren Energien ist enorm. Diesem Bedürfnis kommt die Hausbau- und Energie-Messe erstmals mit der «Beraterstrasse» entgegen. Hier finden Fachleute und Bauherren produktunabhängige Informationen und Ratschläge, bevor sie sich bei den Herstellern detailliert über deren Lösungen informieren. Das bringt auch für die Aussteller handfeste Vorteile: Die Standbesucher haben bereits eine Vorstellung, was für sie in Frage kommt und können von den Produkte-Details überzeugt werden.
 
Der Solararchitektur wird in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk gewidmet: Der Einsatz von Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen ermöglicht es Hausbesitzern, ihre Liegenschaft vom Energieverbraucher zum Energielieferanten zu machen. Zu diesem Thema werden in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule FachveranstaItungen für Architekten durchgeführt. Im Zusammenhang mit der neuen Minergie-A-Zertifizierung und dem Plusenergiehaus, die auf der Messe ebenfalls ein Schwerpunktthema sein werden, zeigt die Messe konkrete Lösungen, wie die Energieversorgung der Zukunft aussieht.
 
Das haben auch die Hersteller der energieeffizienten Technologien gemerkt: «Dieses Jahr wollen so viele Aussteller an der Hausbau- und Energie-Messe teilnehmen, dass wir eine dritte Halle zur Verfügung stellen müssen», sagt Konstantin Brander von der Messeleitung. Doch selbst nach dieser Massnahme stünden nur noch wenige Standplätze zur Verfügung. «Auch die Möglichkeit, die eigenen Produkte und Lösungen an einer der Veranstaltungen vor Fachleuten und Privaten vorzustellen, stösst auf grosses Interesse», verrät Brander weiter. In 15-minütigen Vorträgen haben Aussteller die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen oder im Rahmen der Themen Solarenergie, LED, Plusenergiehaus, Komfortlüftung, Holzbau, Holzenergie, Wärmedämmung, Wärmepumpen, Sommerlicher Wärmeschutz, Gebäudeautomation oder Gebäudesanierung sich zu präsentieren.
 
Die Messe erwartet nicht nur einen Zuwachs bei den Ausstellern, sondern auch bei den Besuchern. Dem trägt die Messeleitung Rechnung, indem sie ihre Kommunikation auch im Bereich Social-Media ausbaut: Via Facebook und Twitter veröffentlicht sie laufend Informationen und Hintergrundwissen rund um die Themen der Messe und die Lösungen der Aussteller.
 
Für die optimale Vorbereitung auf die Messe findet am 15. Juni in Bern ein Seminar statt. Die Messe auf dem Gelände der BERNEXPO dauert vom 24. bis am 27. November 2011. (pd)
 
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Fakten auf einen Blick

Hausbau- und Energie-Messe 2011
 
  • Datum: Donnerstag, 24. bis Sonntag, 27. November 2011
  • Ort: BERNEXPO, Bern, Schweiz; Hallen 3.0, 3.1, 3.2, Freigelände, Pressecorner, Kongresszentrum  om der Halle 1.3
  • Themen: Energieeffizienz, Minergie, Minergie-P, Minergie-A, Passivhaus, Plusenergiehaus, Holzbau, Erneuerbare Energien: Sonne, Holz, Wärmepumpen.
  • Aussteller: Rund 400 Firmen, Institutionen, Schulen, Verbände, öffentliche Hand.
  • Besucher: 25'000 interessierte Fachleute und Private
  • Kongress: Kongressprogramm mit über 50 Events und rund 200 Vorträgen für Baufachleute und private Bauherrschaften
  • Kontakt: Focus Events AG, Solothurnstrasse 102, CH- 2504 Biel, +41 32 344 03 87 / konstantin.brander@bfh.ch / www.hausbaumesse.ch