10:02 MANAGEMENT

Veranstaltungen in der Pandemie: Hybrid-Messen als clevere Alternative

Teaserbild-Quelle: gtuignatov, Pixabay-Lizenz

Trotz plötzlichem Stillstand zeigte sich Kampfgeist. Die Messe- und Eventbranche wurde von den Folgen der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Doch statt in Schockstarre zu verfallen, startete schnell die Suche nach Lösungen: hybriden Messen, die eine virtuelle Messe mit denen einer Präsenzveranstaltung kombinieren.

Hybride Messen

Quelle: gtuignatov, Pixabay-Lizenz

Messen finden momentan weltweit ausschliesslich online statt. Diese virtuellen Veranstaltungen haben auch in Zukunft bei hybriden Messen Potenzial, da sich Interessierte direkt via Computer zuschalten und informieren könnten, anstatt vor Ort anwesend sein zu müssen. (Symbolfoto)

Von Heidi Ziegler*

Die hybriden Messen entpuppten sich während der Krise schon  vielerorts als Rettungsanker. Das Konzept, das eine Veranstaltung vor Ort mit digitalen Methoden ergänzt wird, verstärkte schnell auch die Nachfrage nach hochwertigem Bewegtbild-Content und erforderte innovative Angebote wie das eines virtuellen Messestands.

Live-Events, die um digitale Angebote ergänzt werden, haben viele Vorteile, die das Konzept Hybrid-Messe bereits während des Lockdowns zum Erfolg gemacht haben. Auch nach Ende des Ausnahmezustands wird laut vieler Experten die neue Art der Messegestaltung als attraktive Erweiterung der klassischen Präsenzmesse weiterhin gefragt bleiben. Hybride Messen sind übrigens nicht mit einem Livestream zu verwechseln, vielmehr beziehen diese Veranstaltungen die Teilnehmer interaktiv ein, ermöglichen Austausch und Diskussionen.

Konzept wird zum Trend

Auch das Europäische Institut für Tagungswirtschaft (EITW) stellt einen klaren Trend zu Hybrid-Messen fest. Das Institut an der Hochschule Harz hat untersucht, wie sich die Corona-Krise auf den Veranstaltungsmarkt in Deutschland ausgewirkt hat. Es fand heraus, dass vor Beginn der Pandemie nur 27 Prozent der Befragten Hybrid-Messen eine zukunftsweisende Rolle zutrauten – im März 2020 waren es 60 Prozent der Anbieter, die hybride und räumlich ungebundene Veranstaltungen als positiv bewerteten.

Das ist wenig verwunderlich, denn die Vorteile dieser Art von Messen liegen auf der Hand. Sie ist kostengünstiger als eine mit Präsenz vor Ort und insgesamt weniger aufwändig umzusetzen. Es fallen weder Reise- und Übernachtungskosten an, noch muss Personal für den Aufbau der Infrastruktur angeheuert werden. Zudem sind Interessierte in der Lage, den Event jederzeit zu besuchen – egal wo sie sich physisch aufhalten.

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