Eberhard teilt sich in zwei Firmen auf

Teaserbild-Quelle: Eberhard Unternehmungen

Die Eberhard Unternehmungen stellen die Weichen für die Zukunft: Die Deponien Lufingen, die Aufbereitungsanlage supersort®technologie und die Zürcher Kies und Transport AG werden künftig unter eigenständiger Führung operieren. 

Archivbild 2018: Eberhard auf der Baustelle zum Rückbau des Migrol-Tanklagers bei Tössriederen.
Quelle: 
Eberhard Unternehmungen

Archivbild 2018: Eberhard auf der Baustelle zum Rückbau des Migrol-Tanklagers bei Tössriederen.

Die schweizweit tätigen Eberhard Unternehmungen hätten sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt, wie die Firma am Dienstag mitteilte. Dem Familienunternehmen sei es gelungen, erfolgreich neue Geschäftsbereiche zu erschliessen und neue Kunden zu gewinnen.

Dementsprechend habe aber auch die Komplexität der Geschäftsbereiche zugenommen und die Weiterentwicklung vermehrt «weitreichende strategische Entscheide» erfordert. Aus diesem Grund hat sich die Familie gemäss Mitteilung dazu entschieden, die Unternehmen neu auszurichten.

Zwei eigenständige Unternehmen

Durch die «Abspaltung» der Deponie Leigrueb AG, der DHZ AG, der Zürcher Kies und Transport AG sowie aller zugehörigen Tochterfirmen erhöht sich die Flexibilität, die Entscheidungsprozesse werden vereinfacht und eine marktspezifische Kundenausrichtung wird möglich. Stefan Eberhard wird die Firmen mit 75 Mitarbeitenden übernehmen und aus den Eberhard Unternehmungen ausscheiden.

Die Eberhard Unternehmungen, tätig in den Bereichen Bauleistungen, Baustoffe und Altlastsanierungen, werden künftig von Silvan, Patrick und Daniel Eberhard zusammen mit Martin Eberhard als CEO geführt. Die Firmen beschäftigen Insgesamt 560 Mitarbeiter.

Gemäss Mitteilung sehen beide Eigentümer die neue Ausrichtung als Chance. Die Unternehmen werden weiter partnerschaftlich zusammenarbeiten. (mgt/pb)