Bau- und Immobilienrecht: Schutz vor Immissionen des Nachbarn

Teaserbild-Quelle: Gemeinfrei, Wikimedia

Leider sind nicht alle Nachbarn angenehm. Manche sind mit ihren Immissionen derart lästig, dass sie damit einen Schaden auf dem Nachbargrundstück anrichten können. Kann man sich gegen solche Nachbarn wehren? Wenn ja, inwiefern.

Von Silvia Eggenschwiler Suppan*

Manchmal sind es nur geringe Unannehmlichkeiten, die aber über einen längeren Zeitraum extrem stören, nicht mehr geduldet werden und mit dem Verursacher zum Streit führen. Dann kann bereits ein kleinster Anlass vor dem Richter landen. Dabei sind die Immissionsarten sehr vielfältig. Unter anderem kommen sogenannte materielle Immissionen in Betracht, die zum Beispiel als feste Stoffe (Russ, Rauch oder Staub), flüssige Stoffe (Abwasser, Verunreinigung von Trinkwasser durch Dünger oder Schmelzwasser), gasförmige Stoffe (Abgase und starke Gerüche) oder in Form von Lärm, Schall, Erschütterung, Strahlung oder ähnlichem vorliegen.

Des Weiteren können sogenannte ideelle Immissionen stören. Darunter sind bestimmte Zustände oder Nutzungshandlungen zu verstehen, welche das psychische Empfinden des Nachbarn verletzen oder bei diesem unangenehme psychische Eindrücke verursachen können.

Ab hier ist dieser Artikel nur noch für Abonnenten vollständig verfügbar.

Anmelden mit Login

Sie sind noch nicht Abonnent und möchten den Artikel sofort lesen? Einen Einblick zu exklusiven Baublatt-Inhalten bietet unser kostenloses Probeabo für einen Monat.