So werden Jung und Alt gemeinsam auf Trab gebracht

Teaserbild-Quelle: Hopp-la

Ältere Menschen, aber auch Kinder leiden oft an Bewegungsmangel. Städte und Gemeinden suchen nach Wegen, die körperliche Aktivität der Bevölkerung zu fördern. Niederschwellige Angebote im öffentlichen Raum sollen Jung und Alt auf Trab bringen – am besten gemeinsam.

«Raum und Infrastruktur für Bewegung und Sport in genügender Menge und ausreichender Qualität sind eine wichtige Voraussetzung für eine bewegte Schweiz»: Der ehemalige Bundesrat Samuel Schmid brachte es vor Jahren in einer Publikation der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) auf den Punkt. 

Wichtig sind dabei nicht nur die konventionellen Sportanlagen, Sporthallen und Sportplätze, sondern auch Bewegungsräume in Siedlung und Landschaft. Denn die beliebtesten Sportarten von Herrn und Frau Schweizer – Wandern und Radfahren – sowie viele weitere Sportarten und Bewegungsformen werden auf Strassen und Wegen und in Freiräumen im Siedlungsgebiet und in der Landschaft ausgeübt. Um diese Bewegungsräume im öffentlichen Raum drehte sich eine Tagung der ESHM.

Basler Sportwissenschaftler haben Projekte entwickelt, um ältere Menschen und Kinder gemeinsam auf Trab zu bringen. Im Basler Schützenmattpark sieht man Kids und Senioren unter freiem Himmel an den unterschiedlichsten Geräten in Bewegung.

Diese sind ein Geschenk der Stiftung Hopp-la an die Stadt Basel und wurden eigens dafür entwickelt, Kraft und Gleichgewicht spielerisch zu trainieren. Die Stiftung Hopp-la setzt sich für öffentliche Bewegungs- und Begegnungsräume ein und fördert die gemeinsame Aktivität von Jung und Alt. Mittlerweile hat die Stiftung ihr Projekt auf andere Teile der Schweiz ausgedehnt.

Muskelkraft und Balance

Das Ziel für die Zukunft müsse es sein, Bewegungsräume für alle Generationen zu schaffen, sagt Lukas Zahner, Professor für Bewegungs- und Trainingswissenschaften am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel. Im Lebensverlauf nehmen die Muskelkraft und die Balance zu und wieder ab.

Kinder haben deshalb ihre Leistungsfähigkeit noch nicht genügend aufgebaut, Ältere verlieren sie bereits wieder. Zudem leiden Senioren, aber auch Kinder heute oft an Bewegungsmangel. Beide Gruppen stürzen daher oft, was vor allem bei den alten Menschen schwerwiegende medizinische Folgen haben kann.

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