11:09 KOMMUNAL

Mit Strom durch die Stadt: Elektrische Kommunalfahrzeuge

Geschrieben von: Joachim Zeitner (jz)
Teaser-Quelle: Halko

Immer mehr Kleintransporter befördern Menschen und Material in Städten und Gemeinden. Der abgasfreie Antrieb kommt der Luftqualität zugute, die lärmarme Arbeitsweise verlängert die Einsatzzeiten. Die Hersteller rechnen vor, wie höhere Beschaffungskosten durch geringere Betriebskosten kompensiert werden.

Elektrische Kommunalfahrzeuge 1

Quelle: Alkè

Auf den Fahrzeugen des italienischen Herstellers Alkè lassen sich viele Einrichtungen und Aufbauten für kommunale Einsätze verwirklichen.

Sie fahren leise, manchem schreckhaften Bürger fast zu leise fahren sie durch kommunale Strassen, Parkanlagen und Friedhöfe. Sie tanken an der Stromzapfsäule. Sie sind bunt, haben ein frisches und unverbrauchtes Design. Sie heben sich damit auch optisch von den vielen gesichtslosen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab: die Elektrotransporter. Die Anzahl der Hersteller hat in den vergangen Jahren deutlich zugenommen.

Kleine, vielseitige Kommunalwerker

Viele dieser Leichtfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse, die überwiegend mit dem Führerausweis Klasse B gefahren werden dürfen, dienen mit Pritsche oder Kasten, als Kipper oder Abrollkipper hauptsächlich dem Materialtransport – etwa die Transporter von Etesia (Hug AG), Goupil und Evum (Robert Aebi Landtechnik AG) sowie Toro (Hako Schweiz AG).

Manche etablierte Hersteller beschränken sich überwiegend auf solche technisch einfache Zweckaufbauten, die teilweise recht wenig Nutzlast bieten. Aber für viele Einsätze, etwa zum Kehrichtsammeln, braucht es auch nicht viel Nutzlast – was zählt, sind schmale und wendige Fahrzeuge, die geräuscharm und abgasfrei durch emissionssensible Strassen und Fussgängerzonen fahren können. Passende Aufbauten bieten beispielsweise Addax (Hug AG), Alkè (Ad. Bachmann AG), Aixam (Steck Automobile AG), und Spijkstaal (Klingler Fahrzeugtechnik AG). 

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