Massgeschneiderter Brandschutz für Sanierung Schulhaus Pestalozzi

Teaserbild-Quelle: Alexander Gemperle

Nach über 100 Jahren Schulbetrieb wurde das Schulhaus Pestalozzi Thun umfassend saniert. Bei solchen Projekten gehen die Anforderungen von Denkmalpflege und Brandschutz oft diametral auseinander. Das Beispiel zeigt jedoch: In enger Zusammenarbeit lassen sich Lösungen finden, die für alle Beteiligten passen.

Von Beat Neuenschwander *

«Peschu» – so wird das Schulhaus Pestalozzi von den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Thun liebevoll genannt. Erbaut wurde es in den Jahren 1907 bis 1909 nach dem Entwurf der Thuner Architekten Grütter und Schneider. Mit seinem Barockstil ist es ein imposanter Zeitzeuge und auch nach mehr als 100 Jahren Schulbetrieb war das robuste Gebäude noch in einem erstaunlich guten Zustand. Trotzdem bestand Handlungsbedarf. Das Schulhaus wurde deshalb in den Jahren 2013 bis 2015 totalsaniert. 

Dank der Dämmung der Gebäudehülle, der effizienten Wärmeversorgung und der neuen Hausinstallationen ist das Gebäude heute punkto Energieeffizienz und Technik auf dem aktuellen Stand. Den Grundriss veränderte die Bauherrschaft nur an wenigen Stellen, um den Anforderungen des heutigen Schulbetriebs gerecht zu werden. So sind im Untergeschoss zusätzliche Arbeitsbereiche entstanden und die Technikräu­me sind neu im unterirdischen Anbau untergebracht.

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