Denkmalschutz: Unesco reklamiert bei der Stadt Bern

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Unesco reklamiert bei der Stadt Bern

Die Stadt Bern ist unlängst von der Unesco gerüffelt worden: Es gibt keinen Managementplan für die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Altstadt. Dies berichtete die Zeitung „Der Bund“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Berner Altstadt, Panorama.
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Gehört seit bald 40 Jahren zu Unesco-Weltkutlurerbe: die Altstadt von Bern.

Einen solchen Plan schreibt die Unesco seit 2005 für Weltkulturerbestätten vor. Dass die Stadt bislang keinen vorweisen konnte, liegt laut Stadtpräsident Alec von Graffenried daran, dass Bern bereits 1983 von der Unesco zur Weltkulturerbestätte erklärt worden war. Damals hatte die Unesco lediglich eine Unterschutzstellung verlangt. In der Folge war die städtische Denkmalpflege in Leben gerufen worden. Zudem verweist er darauf, dass Berns Altstadt sonst gute Noten von der Unesco erhalten hat.

Wie „Der Bund“ weiter berichtet, hat der Gemeinderat bereits entsprechende Schritte unternommen, damit das Label bestehen erhalten werden kann: Bis 2024 soll ein Managementplan vorliegen und fertig sein. Graffried rechnet wegen einer für die Erstellung nötigen Teilzeitstelle mit Kosten von rund einer Million Franken.

Das Unesco-Label ist für den Fremdenverkehr wichtig. Es strahle eine Anziehungkraft aus und sei ein Alleinstellungsmerkmal, erklärt Manuela Angst, Geschäftsführerin der Tourismusorganisation Bern Welcome, gegenüber der Zeitung. (mai)

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