Buchtipp zu «Urban Gardening»: Das Grüne liegt so nah

Teaserbild-Quelle: «Rein ins Grüne – Ruas in die Stadt», Seite 138, Callwey-Verlag

Wilde Brachen entdecken, statt mit der Masse durch berühmte Gärten wandeln: Renate Künast stellt im Gartenführer «Rein ins Grüne – Raus in die Stadt» über fünfzig «Urban Gardening»-Projekte in deutschsprachigen Städten vor.

Nichts ist neu: essbare Städte sind unsere Vergangenheit und in Megastädten schon wieder Teil unserer Zukunft», heisst es auf der Website des gemeinnützigen Vereins «Urban Agriculture Basel». Als ein Netzwerk, das den Anbau von Obst, Gemüse, Kräutern und Heilpflanzen in der Stadt und der Umgebung fördert sowie Interessierte und Projekte miteinander vernetzt, macht sich der Verein für ein ökologisches Basel stark. Dabei geht es um insgesamt 65 Projekte, die öffentliche und private Brachen in «essbare» Grünflächen zum Mitgärtnern verwandeln.

«Wir wollen einen konkreten Beitrag zur täglichen Ernährung leisten und nicht ausschliesslich zu einer soziokulturellen Sensibilisierung beitragen», wird «Urban Agriculture Basel»-Geschäftsleiter Bastiaan Frich im Gartenführer «Rein ins Grüne – Raus in die Stadt» zitiert. Der Verein ist mit zwei seiner Gärten – dem «Lecker Acker» für Kinder und Jugendliche sowie dem Gemeinschaftsgarten Landhof – vertreten. «Urban Agriculture Basel» ist eines von insgesamt 55 Urban-Gardening-Projekten, die der Band vorstellt.

Diese befinden sich alle im deutschsprachigen Raum, mehrheitlich in Deutschland, vier in Österreich. Aus der Schweiz werden drei präsentiert: Neben «Urban Agriculture Basel» sind dies «Frau Gerolds Garten» bei der Zürcher Hardbrücke, einem bunten Mix aus Garten, Läden, Bar und Restaurant, wo das angebaute Gemüse auch serviert wird, und der Gemeinschaftsgarten «Seed City» auf dem Campus der ETH Hönggerberg, ebenfalls in Zürich. Die Mehrheit der Projekte ist jedoch in Deutschland, vor allem in grossen Städten wie Berlin, Hamburg und Köln. 

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