Acht Aargauer Gemeinden am Rhein schliessen sich zusammen

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Ab dem Jahr 2022 gibt es im Kanton Aargau eine neue, flächenmässig grösste Gemeinde: Unter dem Namen Zurzach fusionieren acht zum Teil kleine Gemeinden. Rund 7500 Einwohnende wird die Gemeinde zählen.

Blick auf die Gemeinden Böbikon und Baldingen im Kanton Aargau.
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Dietrich Michael Weidmann wikimedia CC BY-SA 3.0

Blick auf die Gemeinden Böbikon und Baldingen im Kanton Aargau.

Das Kantonsparlament muss dem Zusammenschluss noch zustimmen. Eine wichtige Hürde nahm die Fusion am Sonntag: Acht der insgesamt neun Gemeinden bestätigten in einer Urnenabstimmung die bereits an Gemeindeversammlungen beschlossene Fusion. Die Ja-Mehrheiten betrugen zwischen 57,9 Prozent bis 82,2 Prozent. Einzig Mellikon lehnte die Fusion mit einem Nein-Stimmenanteil von 47,6 Prozent ab.

Zur neuen Fusionsgemeinde an der Rheingrenze zu Deutschland gehören folgende Orte: Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen. Die neue Gemeinde Zurzach wird rund 2619 Hektaren gross sein und damit die derzeit flächenmässig grösste Gemeinde Mettauertal (2159 Hektaren) überrunden.

Zu Beginn der Diskussion über den Zusammenschluss im Zurzibiet waren zehn Gemeinden dabei. Die Gemeinde Fisibach lehnte das Mitmachen bereits im Mai ab. Die kleine Gemeinde war 2017 in die Schlagzeilen geraten, weil sie sich für einen Kantonswechsel zum Kanton Zürich stark gemacht hatte. (sda)