Immobilien und Corona-Krise: Mietpreise verändern sich kaum

Immobilien und Corona-Krise: Mietpreise verändern sich kaum

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Angesichts der Corona-Krise gerät der Schweizer Mietwohnugsmarkt offenbar ins Stocken: Die Preise für Wohnungsmieten haben sich im März zwar kaum bewegt, in gewissen Regionen ist es aber zu grösseren Schwankungen gekommen.

Derweil hat das Angebot an Mietwohnungen stark abgenommen, wie der von "Immoscout24" und dem Immobiliendienstleister Iazi am Donnerstag veröffentlichte Swiss Real Estate Offer Index zeigt. So waren Mietwohnungen im März fast gleich teuer wie im Februar (-0,1%) und lagen auch nur 0,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Entwicklung der Mietpreise wich in verschiedenen Regionen allerdings stärker vom Schweizer Mittelwert ab: Im Tessin stiegen die Mietpreise mit 1,4 Prozent am stärksten, während in der Nordwestschweiz mit 0,5 Prozent die deutlichste Preissenkung verzeichnet wurde.

Corona wirkt sich auf Angebot aus

Vorerst wirke sich die Corona-Pandemie noch nicht auf die Preise aus, heisst es im Communiqué. Allerdings mache sie sich beim Angebot bemerkbar. So sei die Anzahl an ausgeschriebenen Annoncen für Mietwohnungen im März um 15 Prozent auf 17'300 zurückgegangen. Gleichzeitig schwinde aber auch die Nachfrage, weshalb der Markt im Gleichgewicht und die Preise stabil blieben. (sda/mai)