Zwei Ringe für Bozens Hausberg

Zwei Ringe für Bozens Hausberg

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Teaserbild-Quelle: Quelle: snohetta.com

Der steile Virgl in Bozen im Südtirol war lange Jahre nur mühsam erreichbar. Nun soll man mit einer neuen Seilbahn in wenigen Minuten auf den Berg kommen. Zwei Ringe, entworfen vom Architekturbüro Snøhetta, bilden Berg- und Talstation.

Schon seit fast 40 Jahren fährt keine Seilbahn mehr auf den Virgl, den Hausberg von Bozen im Südtirol. Die damalige Bahn hat ihren Betrieb im Jahr 1976 eingestellt. Seither kommt man nur noch zu Fuss hinauf. Doch nun soll es wieder eine Seilbahn geben. 2017 ist die Eröffnung geplant. Aus einem internationalen Designwettbewerb ist das norwegisch/amerikanische Architekturbüro Snøhetta als Sieger hervorgegangen. Seine Mitstreiter waren Coop Himmelb(l)au (sie haben sich zurückgezogen) und Zaha Hadid.

Die Wettbewerbsgewinner schlagen zwei Ringe vor – einer im Tal und einer auf dem Berg. Wie es auf Snøhettas Homepage heisst, soll die effektive Reisezeit nur eine Minute und elf Sekunden betragen. Die Landschaftsgestaltung des Gebildes unten im Tal soll ein Stück Natur in die Stadt bringen. Aber auch oben am Berg soll die Natur eine grosse Rolle spielen – die Architekten bezeichnen die Bergstation als „urbane Schnittstelle mit der Natur“.

Innen drin sind ein Restaurant, ein Café, ein Pool (!) und Tagungsräume geplant. Die Aussichtsplattform soll nicht nur für Erholung, Entspannung und Weitblick sorgen, sondern auch flexiblen Raum für Veranstaltungen auf Bozens Hausberg bieten. (mt)