Zwei Hallenbecken in einer Anlage

Zwei Hallenbecken in einer Anlage

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Die geplante Überdachung des Olympia-Beckens im Winterthurer Freibad Geiselweid ist einen Schritt weiter. Der Stadtrat klärt ab, ob das Vorhaben bewilligt werden kann und führt erste Verhandlungen mit dem Schweizerischen Schwimmverband. - Mit der Konstruktion böte Winterthur als schweizweit einziger Ort zwei 50-Meter-Hallenbecken in einer Anlage.
 
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Ein weit gespannter Bogen für das Freibecken.
 
Im Sommer 2012 wird das Hallenbad Geiselweid für die Sanierung während sechs bis sieben Monaten geschlossen. Ausweichmöglichkeiten in andere Hallenbäder gibt es während dieser Zeit praktisch keine. Deshalb will der Stadtrat das 50-Meter-Becken im Freibad Geiselweid überdachen und mit Fernwärme beheizen. Die Überdachung, die auch nach der Sanierung bestehen soll, bestünde aus verschiebbaren und ineinander gleitenden Elementen bestehen, die je nach Wetter zum Teil oder ganz ausgefahren werden könnten. Kosten soll das Projekt rund vier Millionen Franken. Laut dem Stadtrat, wurde nun ein Vorentscheidungsgesuch beim Baupolizeiamt eingereicht, um zu klären, ob das Projekt überhaupt bewilligungsfähig ist. Grundsätzlich sei die Überdachung zonenkonform. Geklärt werden müssten aber noch die gesetzlichen Energieanforderungen und die städtebauliche Einordnung.
 
Der Stadtrat hat zudem erste Verhandlungen mit dem Schweizerischen Schwimmverband (SSCHV) geführt, der für die Überdachung finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt hat. Der SSCHV würde die neue Anlage für sein geplantes Leistungszentrum Region Zentralschweiz Ost nutzen und dort Trainings und Titelkämpfe durchführen.
 
Keine Freude an dem Projekt hat der Quartierverein „Wohnliches Geiselweid“: Er hatte sich an der Generalversammlung vom April gegen das geplante Dach ausgesprochen. Das Projekt zerstöre die grosszügige Parkanlage des Schwimmbades und verursache hohe Energiekosten. (mai/sda)