„Zuwachs“ für die Stadt der Brücken

„Zuwachs“ für die Stadt der Brücken

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Die Poyabrücke soll ein Bauwerk der Superlative werden. Mit einer Länge von knapp 852 Metern wird sie laut der Stadt Freiburg dereinst die Schrägseilbrücke mit der längsten Spannweite der Schweiz sein.
 
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Die Fahrbahn soll sich höchstens 70 Meter über dem Talgrund befinden.
 
Nach einer zweijährigen Planungsphase war es Ende letzter Woche endlich so weit: Der Grundstein für die Poyabrücke konnte gelegt werden. Das elegante Bauwerk soll sich im Norden Freiburgs über die Sane spannen und die Altstadt der „Stadt der Brücken“ vom Verkehr entlasten. Für den Bau verantwortlich zeichnet das Westschweizer Inengieurbüro GVH.
 
Die Gesamtkosten für die dreispurige Brücke belaufen sich voraussichtlich auf über 170 Millionen Franken. Im Februar hatte der freiburgische Grosse Rat einen Zusatzkredit von 28 Millionen Franken sprechen müssen. Der Zusatzkredit sei nötig geworden, weil das Projekt abgeändert worden sei und nicht etwa, weil man die Kosten schlecht eingeschätzt habe, erklärte Staatsrat Georges Godel vor dem Kantonsparlament. – Ausschlag für die Änderung des Projektes hatte der Umstand gegeben, dass man den Verkehr unter der Erde führen wollte, damit oberirdisch die Busse, Velofahrer und Fussgänger mehr Raum erhalten. Wegen dieser Änderungen wird die Brücke voraussichtlich nun nicht wie geplant im Herbst 2013 sondern voraussichtlich erst im 2014 dem Verkehr übergeben. (mai/sda)
 
Weitere Informationen auf der Website des Projekts: www.fr.ch/poya