Zuger Altstadt wird „repariert“

Zuger Altstadt wird „repariert“

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle:
Luftaufnahme: blau eingefärbt die Brandlücke. www.stadtzug.ch

Das geschützte Kolingeviert in der Zuger Altstadt soll für rund zwölf Millionen saniert werden. Ein Brand hatte 1999 eins der Gebäude im Geviert zerstört, wodurch eine Lücke entstanden ist. Das Parlament hat sich nun zu einer „Reparatur“ entschlossen.

Das Kolingeviert ist eine mittelalterliche Blockrandbebauung in der Altstadt von Zug.  Die Liegenschaften sind im Inventar für schützenswerte Bauten aufgeführt. 1999 zerstörte ein Brand eines der Objekte, das Haus am Kolinplatz 21, bis auf das Erdgeschoss. Seither klafft eine Lücke im Geviert.

2012 hat der Grosse Gemeinderat einen Projektierungskredit für den Wiederaufbau der Brandruine zu einem «Haus für junge Menschen» bewilligt. Gleichzeitig hat sich der Stadtrat mit weiteren städtischen Liegenschaften im Kolingeviert befasst, die allesamt stark sanierungsbedürftig sind. Machbarkeitsstudien legen dabei nahe, das Geviert als Ganzes für rund zwölf Millionen Franken zu sanieren. «Es geht hier um ein zentrales Stück Zuger Heimat, das identitätsstiftenden Charakter hat. Das Erfolgsmodell Zug braucht diese Identität», betont Stadtrat André Wicki, Vorsteher des Baudepartements. Es handle sich um eine dringende Stadtreparatur, um den Erhalt eines Altstadtteils und um die Belebung der Altstadt, sagt Urs Bertschi  im Namen der Bau- und Planungskommission.

Über den Kredit werden die Bürger an der Urne befinden müssen. (pd)