Zehn Millionen Quadratmeter Minergie

Zehn Millionen Quadratmeter Minergie

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Der Kanton Zürich ist offenbar verrückt nach Minergie. Denn nirgendwo sonst stehen so viele Minergiebauten. Mit zehn Millionen Quadratmetern zertifizierter Fläche halten die Zürcher den Schweizer Rekord.

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Der Prime-Tower im Herzen von Zürich.

Eine „beispiellose Erfolgsgeschichte“ nennt Zürichs Baudirektor Markus Kägi die lange Liste der Minergie-Bauten in seinem Kanton. Dabei hat alles ziemlich klein angefangen. Ende der 1980er Jahre fragte man sich, wie man qualitativ besseres und energieeffizienteres Bauen fördern könnte, ohne es zu stark zu verteuern. So entstand der Minergie-Standard. Wie es in einer Mitteilung der Zürcher Baudirektion heisst, stand der Kanton Zürich damals „mit an der Wiege von Minergie“.

Die längste Minergiestrecke der Schweiz

Und heute? Heute halten die Zürcher den Rekord. Denn über 40 Prozent der Neubauten werden inzwischen im Minergie-Standard erstellt. „Und 22 Prozent aller Minergie-Bauten in der Schweiz stehen in unserem Kanton“, freut sich der Baudirektor. Entlang der „längsten Minergiestrecke der Schweiz“ stehen prominente Gebäude wie der Glattpark, der Prime-Tower, die Europaallee, die Hochschule der Künste auf dem Toni-Areal oder der Superblock in Winterthur. In der Medienmitteilung heisst es dazu: „Entlang der Bahnlinie Richtung Bern entstand in Zürich, Schlieren und Dietikon eine beeindruckende Kette grosser, moderner, repräsentativer Gebäude im Minergie-Standard“.

100 000 Tonnen weniger CO2

Zusammengerechnet ergibt sich eine zertifizierte Fläche von über zehn Millionen Quadratmetern. Im interkantonalen Vergleich sei Zürich damit führend, denn die zehn Millionen entsprächen einem schweizweiten Anteil von 25 Prozent. Mit den Minergiebauten reduziert sich der CO2-Ausstoss im Kanton Zürich pro Jahr um rund 100 000 Tonnen. (mt)

(link is external) Prominente Minergie-Gebäude entlang der längsten Minergiestrecke der Schweiz. (zvg)

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