WTC1, das teuerste Gebäude der Welt

WTC1, das teuerste Gebäude der Welt

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Teaserbild-Quelle: Antohny Quintano, flickr, CC

Zwar baut zurzeit Roche in Basel mit dem Bau 1 aus der Feder von Herzog & de Meuron das höchste und wohl auch teuerste Gebäude der Schweiz. Im weltweiten Vergleich ist das Projekt ebenfalls teuer, aber vergleichsweise günstig. Das zeigt eine Rangliste der 200 weltweit teuersten Bauprojekte. Auf Platz eins rangiert das World Trade Center One.

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Antohny Quintano, flickr, CC
Turm mit rekordhohen Baukosten: das WTC1.

Erstellt wurde sie von der Hamburger Firma Emporis, einem Dienstleistungsunternehmen für die Immobilienwirtschaft. Roches Bau 1 liegt auf Platz 52. Die rund 600 Millionen Franken, die der  178 Meter hohe  Turm kostet, nehmen sich im Vergleich zum WTC1 bescheiden aus: Der 541-Meter-Wolkenkratzer aus der Feder des US-Büros SOM auf Ground Zero in New York führt die Liste mit 3,9 Milliarden Dollar an.

Auf dem zweiten Platz landete der Palast des Volkes in Bukarest. Beim monumentalen Sitz des rumänischen Parlamentes von 1988 vermerkte Emporis Ausgaben von drei Milliarden Dollar. Auf Platz Drei rangiert das Adelaide Hospital, an dem derzeit in Sydney gebaut wird: Es kostet 2,1 Milliarden Dollar und soll 2016 fertig gestellt sein.

Das venezianisch angehauchte Casino und Hotel „The Palazzo“ (Baujahr 2007) in Las Vegas liegt auf Platz vier, mit 1,9 Milliarden Dollar. Renzo Pianos 2012 fertig gestellte Riesenscherbe oder vielmehr „The Shard“ im Herzen Londons  schaffte es mit ebenfalls 1,9 Milliarden Dollar auf Platz Fünf der Emporis-Liste.

An sechster Stelle folgt Taipei 101 in Taipeh (Baujahr 2004) von C.Y. Lee Partners mit 1,76 Milliarden Dollar, an siebter die Gold Coast University (Baujahr 2013) in Gold Coast City (AU) mit 1,55 Milliarden Dollar. Der Burj Khalifa (Baujahr 2010) in Dubai schaffte es lediglich auf Platz acht: Der ebenfalls von SOM entworfene 829 Meter hohe Turm der Superlative kostete 1,5 Milliarden Dollar. Den neunten Platz belegt das Sheraton Hotel im chinesischen Huzhou: Für das als riesigen Bogen angelegte, 2013 in Betrieb gegangene Gebäude der chinesischen M.A.D.-Architekten wurden 1,5 Milliarden Dollar bezahlt. Danach folgt Singapurs in diesem Jahr eröffneter Büroturm „CapitaGreen“ von Pritzker-Preisträger Toyo Ito, er schlug mit 1,4 Milliarden Dollar zu Buche. (mai)

Die ganze Liste gibt es auf www.emporis.de