Wohnen und Leben auf das Nötigste reduziert

Wohnen und Leben auf das Nötigste reduziert

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Teaserbild-Quelle: Quelle: Dylan Perrenoud, Bureau A

Was keinem Zweck dient, fällt weg – frei nach diesem Motto setzen einige Wohn- und Bauprojekte radikal auf Zweckmässigkeit.

Verborgen in den Geröllfeldern nahe Verbier (VS) erwartet Besucher eine spartanische Alphütte, die mit blossem Auge kaum von einem kolossalen Felsbrocken zu unterscheiden ist. Im Inneren verbirgt sich eine bewohnbare Skulptur, realisiert vom Genfer Bureau A. Im Rahmen eines Künstlerstipendiums zelebrieren die Architekten ein wohlbekanntes Motiv: das einfache Leben. Die Alpenhütte findet sich, wie ihr Namensgeber, der Romanheld Antoine aus einer Erzählung des Schriftstellers Charles-Ferdinand Ramuz, eingeklemmt zwischen Felsen. Antoine überlebt, gefangen zwischen den Gesteinsmassen und kommt mit dem blossen Leben davon. Daran angelehnt ist die Ausstattung der Alphütte auf das Minimum reduziert: Feuerstelle, Bett, Tisch, Stuhl und Fenster.

«Ice Huts»

Im weit entfernten Kanada, aber ähnlich minimalistisch sind die Fischerhütten, fotografiert von Richard Johnson. Der Architektur- und Interieurfotograf aus Toronto sammelt seit acht Jahren Schnappschüsse sogenannter «Ice Huts», die im ganzen Land zu finden sind. Zweckmässig ausgestattet, bieten sie Anglern ein wenig Schutz vor Wind und Kälte. (esc)

Weitere Infos: www.a-bureau.com, www.icehuts.ca