Wohnen im „Zickzack“

Wohnen im „Zickzack“

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Visualisierung des neuen Transitlagers. (zvg)

Das Dreispitzareal in Basel nimmt Formen an. Und zwar Zickzack-Formen. Kürzlich fand der offizielle Spatenstich für das Transitlager im neuen Quartier Freilager statt. Unter anderem wird es rund 70 Wohnungen geben – auf einem Leichtbau aus lauter Dreiecken.

Schräg kommt es daher, das Projekt der Bjarke Ingels Group (BIG) für das neue Transitlager auf dem Basler Dreispitzareal. Auf den ersten Blick ist das verwirrend, aber durch seine Andersartigkeit auch hochinteressant. Das bestehende Gebäude, eine viergeschossige Stahlbeton-Konstruktion, die bisher als Lagerhaus genutzt wurde, soll aufgestockt werden.  Der dreistöckige Leichtbau wird städtebaulich ziemlich markant werden, präsentiert er sich doch  in Zickzack-Form. Und eben darin sollen dereinst in rund 70 Wohnungen Menschen leben.

Das Erdgeschoss des jetzigen Gebäudes bleibt kommerziellen Nutzungen und der Gastronomie vorbehalten, während im ersten Stock flexible Büronutzungen geplant sind. Die zweite und dritte Etage sind vorwiegend als Flächen für alternatives Wohnen und Ateliers vorgesehen. Das Transitlager wird eine Bruttogeschossfläche von 22 000 Quadratmetern aufweisen.

Das Dreispitzareal gehört der Christoph Merian Stiftung und umfasst rund 500 000 Quadratmeter, verteilt auf die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft (Gemeinde Münchhausen). Derzeit sind dort 380 Firmen mit über 4000 Beschäftigten ansässig. Das Industrie- und Gewerbeareal soll sich in den nächsten Jahren zu einem Stadtquartier entwickeln, das Platz für Wohnen, Arbeiten, Kunst, Kultur, Freizeit und Gewerbe bietet. (mt)

Weitere Infos zur baulichen Entwicklung auf dem Dreispitzareal: www.dreispitz.ch

Visualisierung des neuen Transitlagers. (zvg)