Windturbinen in Burg

Windturbinen in Burg

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: zvg

Im Fricktal wird dereinst ein Windpark stehen. Nach geophysikalischen Boden ist bald auch eine zweite Hürde geschafft: die Umweltverträglichkeitsprüfung. Danach ist man wieder einen Schritt weiter.

Die Solothurner Gemeinde Kienberg, die AEW Energie AG, die vento ludens Suisse GmbH und die Genfer Stadtwerke gründeten vor drei Jahren die Betriebsgesellschaft Windpark Burg AG. Diese plant zwischen Kienberg sowie den Aargauer Gemeinden Wölflinswil und Oberhof einen Windpark, indem bis fünf Anlagen der Zwei- bis Dreimegawattklasse vorgesehen sind.

Im Sommer 2013 führten Spezialisten auf dem Gelände geophysikalische Untersuchungen durch, um festzustellen, ob im Untergrund Hohlräume oder Erdfälle vorhanden sind. Diese könnten das Erstellen von Windanlagen einschränken. Die Ergebnisse sind nicht durchwegs positiv, gemäss den Studien gibt es in einigen Bereichen des Erdreichs durchaus Hohlräume ab.

Weitere Resultate stehen derzeit aber noch an: diejenige der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Eine UVP dient dazu, die bestmöglichen Standorte aus ökologischer Sicht zu definieren. Nach der UVP werden technische Studien erhoben, danach erfolgen eine Informationsveranstaltung, kantonale Verfahren und, 2015, eine öffentliche Mitwirkungsveranstaltung. (cet)

Quelle: 
zvg
Unter anderem sollen auch beim aargauischen Kienberg sollen Windturbinen errichtet werden.