Wer bekommt den Zürcher Architekturpreis?

Wer bekommt den Zürcher Architekturpreis?

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Teaserbild-Quelle: Bilder zvg

Die Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich vergibt zum fünften Mal den Architekturpreis. Das Motto lautet dieses Jahr „Massstäblichkeit“. Bis zum 11. März können Vorschläge eingereicht werden.

Der Architekturpreis 2016 ist dem Thema „Massstäblichkeit“ gewidmet – ob bei einem Baumhaus oder der Entwicklung ganzer Quartiere. Die Suche nach den angemessenen Grössenverhältnissen eines Bauwerks präge dessen architektonische Erscheinung entscheidend mit, schreibt die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Unabhängig von Grösse, Funktion und Investitionsvolumen von Bauten sei es die Massstäblichkeit, die bei der Gestaltung unseres Lebensraums gesellschaftspolitische Fragen aufwerfe und beantworte.

Mit dem Preis ausgezeichnet werden Bauherrschaften sowie Architekten, die sich in vorbildlicher Weise für die Realisierung qualitätsvoller Architektur engagieren. Vorschläge können bis 11. März eingereicht werden. Zugelassen sind Gebäude aus den Jahren 2013 bis 2015. Die Preisübergabe findet am 28. Juni im Toni-Areal in Zürich statt.

Der Preis wird von der Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich verliehen. Deren Träger sind der Kanton Zürich (vertreten durch die Baudirektion), die Zürcher Kantonalbank sowie die Ortsgruppen Zürich des Bundes Schweizer Architekten und des Schweizerischen Werkbundes.

Letztmals wurde der Preis im Jahr 2013 vergeben. Die Jury würdigte Arbeiten, die sich auf individuelle und kreative Weise mit Grenzen auseinandersetzten. Insgesamt 123 Projekte wurden eingereicht. Auszeichnungen erhielten das Sihlcity in Zürich von Theo Hotz Partner Architekten aus Zürich, das Hochhaus Weberstrasse in Winterthur der ARGE burkhalter sumi architekten aus Zürich und Bednar Albisetti Architekten aus Winterthur sowie das Bezirksgebäude in Dietikon von Andy Senn aus St. Gallen. Mit einer Anerkennung geehrt wurden das Quartier „Sunnige Hof“ in Zürich von burkhalter sumi architekten aus Zürich, das Obergericht des Kantons in Zürich der Felber Widmer Schweizer Architekten SIA AG aus Aarau sowie das Zentrum für forensische Psychiatrie in Rheinau der Derendinger Jaillard Architekten AG aus Zürich. (mt/pd)

Infos zur Teilnahme: www.architekturpreis.ch