Wenn sich Reisfelder türmen

Wenn sich Reisfelder türmen

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Teaserbild-Quelle: zvg

Während in New York dank Urban Farming  –auf Hausdächern hoch über den Getümmel der Stadt –  Biogemüse gedeiht, wollen die Architekten des mexikanischen Büros Cachua Torres Camilletti (CTC) in Hongkong ganze Reisfelder anlegen.

Sie haben einen Zwillingswolkenkratzer entworfen, dessen Stockwerke über unterschiedliche Grundrisse verfügen, so dass auf seiner Spitze eine steil abgestufte Landschaft entsteht, auf welcher sich Reis anpflanzen lässt. Die Inspiration dazu fanden sie in der asiatischen Kultur: «Reisterrassen haben in Ländern wie China oder auf den Philippinen eine grosse symbolische Bedeutung», erklären die Architekten. «Sie entstanden, weil man dem Reis in einer praktisch vertikalen Landschaft anpflanzen musste.» Die Terrassen habe man sozusagen in die Berge geschlagen. Hier sehen sie auch den Bezug zu ihrer Idee. Was unter den Reisfeldern Platz finden soll, ist hingegen weniger ausgefallen: Unter anderem sind Ladenflächen, Büroräumlichkeiten und Wohnungen vorgesehen. – Dass der Turm nicht nur aus der Vogelperspektive samargd- oder vielmehr reisfeldgrün schimmert, sondern auch wenn man den Blick von unten in die Höhe gleiten lässt,  dafür soll eine üppige Fassadenbegrünung sorgen. (mai)