Wenn Schneeschaufeln wie Uber-Taxi-fahren funktioniert

Wenn Schneeschaufeln wie Uber-Taxi-fahren funktioniert

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Schneeschaufeln und etwas dazu verdienen oder im warmen Büro sitzen und warten, bis das Auto schneefrei ist. – In den USA soll es ein von Uber inspirierter Schneeschaufel-Service richten.

Ob eingeschneite Autos, mit weisser Pracht versperrte Hauseinfahrten oder wegen Schneesturm unbrauchbare Parkplätze – in den USA gibt es seit Neustem eine App dafür. Sie funktioniert ähnlich wie der Taxidienst Uber: „Shovler“ (Schaufler) verbindet solche, die gegen ein kleines Entgelt Schneeschaufeln wollen und diejenigen, die einen solchen Job anzubieten haben. Die Ausrüstung müssen Schneeschaufler allerdings selber bieten und bezahlt werden sie direkt über die App. Wer  nicht ordentlich freiräumt und schlecht bewertet wird, dem wird ein gewisser Betrag vom Honorar abgezogen. Schlimmstenfalls wird er ganz gesperrt.

 „Als ich jünger war, habe ich jeweils für die Nachbarn Schnee geschaufelt“, erzählt Daniel Miller, Gründer von Shovler, gegenüber dem US-Online-Newsportal Pymnts.com. „Ich habe dazu jeweils bei ihnen angeklopft. Aber es wirkt etwas peinlich, wenn man dies mit über 30 macht.“ Und dann sei ihm einmal in New York das Auto vollkommen eingeschneit worden, und er habe keine Schneeschaufel zu Hand gehabt, um es frei zu bekommen. Dies habe schliesslich die Idee für sein „Uber für Schneeschaufler“ gegeben. (mai)

Noch gibt’s den Service vor allem für Boston sowie für New York und seine Umgebung. Miller stellt sich vor, dass die App überall in den USA dort funktionieren soll, wo im Winter Autos freigeschaufelt werden müssen. (mai)