Wenn eine Treppe ins Nichts führt

Wenn eine Treppe ins Nichts führt

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Nichts geht über „abgründiges“ Vergnügen in den Bergen. Das gilt für die Südwand des Schladminger Gletschers in der Steiermark. Dort wurde heute eine spektakuläre, 100 Meter lange Hängebrücke eröffnet. Und demnächst geht dort auch die sogenannte Treppe ins Nichts in Betrieb.
 
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Die Treppe scheint in der Luft zu enden.
 
Wer die Aussicht auf Österreichs höchste Gipfel geniessen will, darf nicht schwindelfrei sein.  In der Steiermark soll seit heute eine Hängebrücke mutige Wanderer anlocken und ihnen eine eindrückliche Aussicht auf die Felsen des Dachsteinmassivs bieten. Wer vom Blick in eine Tiefe von bis zu 400 Metern nicht genug hat, kann sich ab Ende Juli noch einen Adrenalinkick holen. Dann öffnet die „Treppe ins Nichts“, an der zurzeit noch gearbeitet wird: 14 schmale Absätze führen den Fels hinab, auf eine kleine, durchsichtige Plattform. Wer sie betritt, schwebt 100 Meter über dem Fels. Den Eindruck des Schwebens verstärkt sich noch durch das Glasgeländer.
 
Allerdings sind dies nicht die ersten Attraktionen in der Ferienregion. In der Nähe gibt es dort bereits einen im Gletscher untergebrachter Eispalast und einen Skywalk. (mai)