Was lange währt...

Was lange währt...

Gefäss: 
Studen erhält ein neues Dorfzentrum. Dieser Tage fand der Spatenstich statt. Bis es aber soweit war, vergingen 20 Jahre. Weil sich das Areal als archäologisch bedeutsam herausgestellt hat, muss in zwei Etappen gebaut werden.
 
Nach zwanzig Jahren ist es endlich soweit: Der Spatenstich für die Überbauuung inmitten der Gemeinde Studen (BE) ist erfolgt. Damit erhält Studen ein neues Zentrum. Herzstück des Projektes der Baugesesellschaft Zentrum Studen GmbH bildet ein Marktplatz oder vielmehr eine Begegnungszone. Umgeben wird sie von einer Überbauung, zu der eine Seniorenresidenz, 52 Wohnungen sowie rund 4'770 Quadratmeter Gewerbeflächen gehören.
 
Die Planungsphase nahm überdurchschnittlich viel Zeit in Anspruch. „Bereits vor etwa 20 Jahren habe ich für diese Überbauung Pläne gemacht“, sagt der Architekt Werner Kaufmann gegenüber der „Berner Zeitung“. Darauf sei das Projekt für lange Zeit in einer Schublade verschwunden, heisst es im Artikel weiter. Vor zwei Jahren hat Kaufmann die Baubewilligung erhalten. In der Personalvorsorgestiftung der Berner Ärzte und Tierärzte hat ist nun auch ein Investor gefunden worden. Läuft alles nach Plan ist das gesamte neue Quartier im Frühsommer 2013 bezugsbereit.
 
Kosten soll das neue Dorfzentrum voraussichtlich rund 50 Millionen Franken. Umgesetzt wird das Bauvorhaben laut der Website zum Projekt in zwei Etappen. Denn das Dorfzentrum liege auf einer archäologischen Fundstelle und in der Folge müssten Sondierungen vorgenommen werden. Das Baufeld scheint eine Schatztruhe für Archäologen zu sein; Denn Studen war um das Jahr 200 ein regionales Zentrum mit rund 2'800 Einwohnern, das sind 300 mehr als heute dort leben. Zurzeit sind auf dem Baufeld sechs Archäologen tätig, im Herbst werden sie ein weiteres Mal auf dem Areal arbeiten. Dies berichtet die aktuelle Ausgabe der „Berner Zeitung“. (mai)