Wachstum verlangsamt sich

Wachstum verlangsamt sich

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Teaserbild-Quelle: Bernhard Schweizer
Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH wies im Juli erneut einen Wert von 2.23 auf. Damit stoppt der seit Mai 2009 andauernde Anstieg. In den nächsten Monaten ist nicht mehr mit einer zusätzlichen Belebung, jedoch mit einem kontinuierlichen Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft zu rechnen. Mit dieser Entwicklung rechnet auch der Einkaufsleiter-Index.
Bernhard Schweizer
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Bernhard Schweizer
Laut dem Konjunkturbarometer tendiert das Baugewerbe leicht aufwärts.
 
Der Konjunkturbarometer ist im Juli gegenüber dem Wert von Juni unverändert geblieben und steht erneut bei 2.23. Laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) sollte die Vorjahreswachstumsrate des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) in den kommenden Monaten entsprechend anhaltend positiv ausfallen. Die Gesamtwirtschaft ohne Baugewerbe und Kreditgewerbe signalisiert zwar weiterhin hohe Wachstumsraten, doch hat sich es sich etwas abgeschwächt. Das Baugewerbe hingegen tendiert erneut leicht aufwärts. Und das Kreditgewerbe befindet sich ebenfalls im positiven Bereich und deutet eine günstigere Entwicklung.
 
Wie der Einkaufsleiter-Index (PMI) feststellt, erreicht die Produktion der Schweizer Industrie annähernd wieder das Niveau von Mitte 2006, während sich auch die Auftragsbestände, zwar leicht abgeschwächt haben, im vergangenen Monat aber immer noch auf hohem Niveau befanden. Die Unternehmen sind aber beim Einkauf und vor allem bei der Beschäftigung weiterhin vorsichtig: Die Einstellung von Arbeitskräften habe sich verlangsamt, teilten am Montag der Verband für Materialwirtschaft und Einkauf (SVME) und die Credit Suisse mit, die den PMI monatlich erstellen. (mgt)