Vier neue Türme in Zürich-Oerlikon geplant

Vier neue Türme in Zürich-Oerlikon geplant

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In Zürich-Oerlikon werden ab Anfang 2017 etappenweise vier unterschiedlich hohe Türme mit bis zu 23 Geschossen errichtet. Die Überbauung "Wolken-Werk" wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Städtebau entwickelt.

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Das "Wolken-Werk" besteht aus vier Türmen

"Wolken-Werk“ heisst eine neue Überbauung, die in Zürich-Oerlikon auf dem Grundstück zwischen Leutschenbach- und Hagenholzstrasse aus dem Boden wachsen soll. Sie besteht aus vier Türmen: Messeturm, Werk B, Werk C und Werk D: Je zwei sind mit einem mehrstöckigen Sockelbau verbunden. Der Baubeginn der Türme B, C und D ist auf Anfang 2017 geplant.
Unter den 1,5- bis 5,5-Zimmer-Eigentumswohnungen finden sich loftartige Studios, unkonventionelle Gartenwohnungen oder exklusive Penthouse-Maisonettes. Mit dem Bau des Messeturms wird 2020 gestartet. Er ist für Gewerbe und Büros vorgesehen.

Kooperatives Verfahren statt Wettbewerb
Um mehr Einfluss auf die Gestaltung des Areals zu erhalten, entschied sich die Bauherrschaft laut einer Medienmitteilung für ein kooperatives Verfahren, bei dem sie eng mit zwei Architekturbüros, einer Landschaftsarchitektin und dem Amt für Städtebau zusammenarbeitete.
Dies ist ein Novum für ein Bauprojekt dieser Grösse. "Auch ohne Wettbewerb ergab sich eine Art Wettbewerbssituation, die aufgrund unterschiedlicher Ansichten und Methoden sehr befruchtend war", erklärt Thomas von Ballmoos, Architekt bei von Ballmoos und Krucker Architekten. "So entstanden vielfältige und massgeschneiderte Lösungen für alle Beteiligten."

Grüne Lunge
Die privaten Gärten auf dem Dach der Sockelgebäude und das öffentlich zugängliche Naherholungsgebiet sollen laut der Mitteilung natürlichen Raum zum Entspannen schaffen. Dieser sogenannte innere Garten wird parallel zur Leutschenbachstrasse angelegt und ist als verbindender Durchgangsraum und Rückzugsort für Anwohner, Arbeitende und Besucher konzipiert. 300 Bäume, zahlreiche Büsche, Rasenflächen und ein See verwandeln den inneren Garten in eine grüne Oase. Zudem verknüpft er das "Wolken-Werk“ mit dem Flussraum der Glatt. (pd)