Videoüberwachung in der Stadt Thun

Videoüberwachung in der Stadt Thun

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In der Stadt Thun beginnt in diesen Tagen die Überwachung des öffentlichen Raums mit Video. Drei Strassen und zwei Plätze werden überwacht. Die Stadt erhofft sich von den Kameras vor allem eine präventive Wirkung etwa bezüglich Vandalismus.
 
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Die Kamerabilder werden nämlich laut einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstag keine Echtzeit-Überwachung ermöglichen. Die Stadt betont auch, dass nicht Stadtangestellte die Bilder anschauen werden, sondern ausschliesslich die Kantonspolizei. Die Auflagen des Datenschutzbeauftragen seien vollumfänglich eingehalten worden. Die Stadt will die Wirkung der Kameras laufend überprüfen. Nach zwei Jahren wird entschieden, wie und in welchem Umfang die Videoüberwachung fortgesetzt wird. 90'000 Franken lässt sich die Stadt die Überwachung kosten. Spätestens nach 100 Tagen werden die Bilder gelöscht.
 
 
Gefilmt wird an der Oberen Hauptgasse, der Unteren Hauptgasse, auf dem Kinderspielplatz Stauffergässli, in der Kyburg-Laube und auf dem Vorplatz der Abdankungshalle des Friedhofs Schoren. Der Thuner Gemeinderat beschloss bereits im August 2010, an fünf Standorten den öffentlichen Raum zu überwachen. Weil die Umsetzung lange dauerte, musste kürzlich der Abteilungsleiter Sicherheit der Stadt gehen. (sda)