Verbindung für „Alt“- und „Neu-Andermatt“

Verbindung für „Alt“- und „Neu-Andermatt“

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Sawiris’ Grossprojekt wächst: Das Gebiet zwischen Andermatt und dem künftigen Resort soll als Begegnungszone dienen und die beiden Dorfteile miteinander verbinden. Dazu hatte die Andermatt Swiss Alps im Frühjahr einen anonymen, internationalen Planungs- und Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Drei Projekte werden nun weiter bearbeitet.
 
Zwischen altem und neuem Dorfteil kommen unter anderem der neue Bahnhof zu stehen, die Schwimmhalle und die Talstation des Skigebiets. „Wichtige Brennpunkte und Publikumsmagnete“, wie die Andermatt Swiss Alps (ASA) in ihrer Medienmitteilung schreibt. „Aus dem Wettbewerb kristallisieren sich hervorragende Ideen heraus“, so Ihab Morgan, Head Destination Planning der ASA. Ziel sei es nun, in einem direkten Austausch mit Behörden, Heimatschutz, Architekten und Masterplanern für Verkehr, Energie und Umwelt die verschiedenen Vorschläge zu konkretisieren und eine attraktive Verbindung zwischen den beiden Dorfteilen als ganzjährige Begegnungszone zu entwickeln. „Wir streben eine nachhaltige, bewilligungsfähige und baureife Lösung an.“, so Morgan. Liefern sollen diese Lösung entweder Shahira Fahmy Architects, Mohandessin aus Kairo, die realgrün Landschaftsarchitekten aus München oder Ortiga & Moura Arcquitectos aus Porto. Die ebenfalls mit einem Preisgeld prämierten Schweizer Büros CAS Chappius Aregger Solère Architekten aus Altdorf und Helsinki Zürich Office aus Zürich wurden nicht zur Weiterbearbeitung ihres Vorschlags eingeladen.
 
Insgesamt hatten 38 Planungsbüros aus Afrika, Amerika, Australien und Europa Vorschläge eingereicht. Für die erste Phase mussten städtebauliche Konzepte eingereicht werden. In einer zweiten Phase wurden neun Büros zu einer detaillierten Ausarbeitung aufgefordert. Eine 27-köpfige, breit abgestützte Fachjury prüfte diese nach unterschiedlichen Kriterien. (mai/mgt)