Unterwegs in die Zukunft

Unterwegs in die Zukunft

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Nach der schlagzeilenträchtigen Kontroverse um eine am 68 Meter hohen Basler Lonza-Hochhaus geplante Anlage sollen die baselstädtischen Gestaltungsrichtlinien für Solaranlagen überarbeitet werden. Die derzeit gültigen, entsprechenden Vorgaben stammen aus dem Jahr 1996.
 
Gute gestalterische Lösungen sind laut Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) auch bei Solaranlagen "erforderlich und möglich". Ziel der Reform der Richtlinien sei, die Nutzung der Solarenergie zu fördern und die Planer zu unterstützen. Bei der Reform werde das Amt für Umwelt und Energie (AUE) einbezogen.
 
Die Stadtbildkommission hat sich laut dem BVD übrigens erstmals mit der Lonza-Anlage auseinandergesetzt. Sie habe den Entscheid ihres Ausschusses gestützt, wonach die skizzierte Form nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Bei guter Gestaltung sei jedoch durchaus eine Solaranlage am denkmalgeschützten Lonza-Hochhaus möglich. - Der 1962 bezogene Basler Sitz des Chemiekonzerns Lonza nahe des Bahnhofs ist im Inventar der schützenswerten Bauten aufgelistet. Darum müssen bauliche Veränderungen in einem offiziellen Verfahren von der Denkmalpflege beurteilt werden. (mai/sda)