Umweltpreis der Schweiz vergeben

Umweltpreis der Schweiz vergeben

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Teaserbild-Quelle: Werner Müller
Der Umweltpreis der Schweiz ist mit 50 000 Franken einer der höchstdotierten Schweizer Preise für Umwelttechnik. Er wurde am Eröffnungstag zur Swissbau von der Stiftung pro Aqua-pro Vita in Basel vergeben. Die Preisübergabe an die diesjährigen Gewinner erfolgte in drei Kategorien.
Werner Müller
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Werner Müller
Nominierte, Gewinner und Laudatoren versammelten sich zur Preisübergabe des „Umweltpreises der Schweiz“, anlässlich der Eröffnun


In seiner Ansprache bedanke sich Jurypräsident Prof. Dr. Rainer Bunge von der Hochschule für Technik in Rapperswil bei allen Teilnehmern für die zahlreichen und sehr interessanten Projekte, die für die Bewertung durch die Jury eingereicht wurden. „Die hohe Qualität der präsentierten Projekte machte es uns nicht einfach, eine faire Auswahl zu treffen. Aus diesem Grund haben wir für den Hauptpreis, den Umweltpreis der Schweiz, drei Firmen nominiert. Zudem vergeben wir erstmals den Preis in der Kategorie „Ecopreneur“ und zudem auch den „Spezialpreis der Jury“, erklärte Bunge.

Gewinner in der Kategorie «Technische Innovation»

Mit der Cobiax Technologie können Betondecken mit einer Massenreduktion von bis zu 42 Prozent realisiert werden. Dies erfolgt, indem Beton aus den Teilen einer Decke, in denen er statisch nicht notwendig ist, verdrängt wird. In diesen Zonen werden rezyklierte Kunststoff-Hohlkörper systematisch eingebracht und einbetoniert. Die Technologie erlaubt aufgrund ihrer technischen und ökologischen Wirkung optimierte Rohbaustrukturen, eine erhöhte Wirtschaftlichkeit und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der gesteckten CO2-Reduktionsziele.

Gewinner «Ecopreneur»

Bereits 1975 baute Walter Schmid aus Glattbrugg mit seiner Bauunternehmung eine der ersten solarthermischen Anlagen. 1988 folgte die erste fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage der Schweiz. 1991 begann er mit der Energiegewinnung aus Bioabfall unter dem Namen Kompogas, die heute mit ihren über 50 Anlagen Weltmarkt-Leader ist. Walter Schmid sagt nicht nur «man sollte es tun», er tut es auch. Sein Erfindergeist und Weitblick tragen dazu bei, lebenswichtige Ressourcen zu erhalten und den CO2-Ausstoss weltweit zu vermindern.

«Spezialpreis der Jury»

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