Über zwei Milliarden für die Nationalstrassen

Über zwei Milliarden für die Nationalstrassen

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Dieses Jahr will der Bund rund 2,1 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz investieren. Nachdem das eidgenössische Parlament die notwendigen Kredite abgesegnet hat, hat nun das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die entsprechenden Bauprogramme bewilligt.
 
Insgesamt stehen für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung 945 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Mittel stammen aus dem Infrastrukturfonds. Die grössten Kredite erhielten die Kantone Bern (227 Mio.), Wallis (211,2 Mio.), Jura (138,5 Mio.), Zürich (93,1 Mio.), Graubünden (56,2 Mio.), Obwalden (48,8 Mio.) sowie Neuenburg (31,8 Mio.). Rund ein Drittel des Kredits fliesst in Projekte in der Romandie. Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen: Die Bauherrenaufgabe übernehmen weiterhin die Kantone, dem ASTRA kommt die Oberaufsichtspflicht zu.
 
Dabei geht es unter anderem um die A9 im Oberwallis, die Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura, die Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5), die Brünigstrasse (A8) im Kanton Obwalden (inklusive Tunnel Lungern und Tunnel Zollhaus) sowie um die Prättigaustrasse im Kanton Graubünden (Weiterführung Hauptarbeiten Tunnel Saas und Tunnel Küblis).

Über 1,1 Milliarden für den Ausbau und Unterhalt

Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,145 Milliarden Franken bereitgestellt. Diese Gelder stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr. Finanziert werden dabei in insgesamt 448 Projekte; davon befinden sich 142 im Bau, insgesamt 306 sind noch in der Projektierungsphase.
 
Bei acht Erhaltungsprojekten beginnen dieses Jahr die Hauptarbeiten. Dazu gehören die A1 Waadt (Villars-St-Croix – Oulens), die A1 Bern (Stadttangente Bern), die A1 Aargau (Lenzburg – Birrfeld), die A2 Luzern (Rothenburg - Emmen Nord), die A2 Luzern (Gesamterneuerung Cityring Luzern), die A3/13 St. Gallen (Sarganserland), die A12 Freiburg (Outre Broye – Riaz) sowie der Ausbau auf sechs Fahrstreifen der A4 Zug (Blegi – Rütihof). (pd/mai)
 
Umfassende Informationen zu grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz: www.autobahnschweiz.ch.