Über 70 Prozent der Unternehmen deklarieren Holzprodukte korrekt

Über 70 Prozent der Unternehmen deklarieren Holzprodukte korrekt

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Bei den Herkunftsangaben von Holz stellte das  Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK) bei seinen Kontrollen 2015 eine starke Verbesserung gegenüber dem Vorjahr fest.

Vergangenes Jahr wurden bei 101 Unternehmen Kontrollen durchgeführt. Zu diesen gehören unter anderem, Baumärkte, Schreinereien, Zimmereien, Möbelhäuser und -fachhändler sowie Onlineshops. Die Palette der überprüften Produkte umfasst Bauholz, Hobelwaren, Möbel mit Hauptbestandteilen aus Massivholz,  Brennholz und Holzkohle. Von den überprüften Unternehmen boten 93 deklarationspflichtige Produkte an.

Wie das BFK mitteilt, deklarierten 72 Prozent ihre Produkte korrekt. Damit liegt der Wert über demjenigen des Vorjahres, so hatten im Jahr 2014 hatten nur 57 Prozent der kontrollierten deklarationspflichtigen Unternehmen ihre Produkte korrekt deklariert.  

Die fehlerhaften Deklarationen betrafen vor allem die Angaben zur Herkunft des Holzes: Rund drei Viertel der kontrollierten Unternehmen hatten diese nicht korrekt deklariert. Allerdings stellte das BFK bezüglich der Deklaration der Holzherkunft gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung fest: So wurden 2015 wurde bei 81 Prozent der kontrollierten Produkte die Holzherkunft korrekt deklariert. Im Vorjahr war dies nur bei 41 Prozent der Fall.

Die Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten ist seit rund vier Jahren in Kraft: Sie verlangt, dass Holzart und Holzherkunft bei der Abgabe von Holz und Holzprodukten an den Konsumenten deklariert werden müssen. Der Deklarationspflicht unterstellt sind Rund- sowie Rohholz und bestimmte Holzprodukte aus Massivholz, deren Herkunft und Holzart sich von den Unternehmen relativ leicht ermitteln lassen. (mai/mgt)