The Chedi: Erstes Hotel in Sawiris Ferienresort nimmt Betrieb auf

The Chedi: Erstes Hotel in Sawiris Ferienresort nimmt Betrieb auf

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: pd
Nach vierjähriger Bauzeit nimmt das Hotel Chedi – das Herz von Samih Sawiris Andermatter Ferienresort – den Betrieb auf. Das rund 300 Millionen Franken teure Fünf-Sterne-Haus eröffnet offiziell am 20. Dezember.
 
 
Allerdings ist das Chedi noch nicht ganz fertig: Die Innenausbau- und Fertigstellungsarbeiten an den benachbarten Residenzgebäuden werden voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres dauern. Sind diese abgeschlossen, umfasst die gesamte Anlage 169 Residenzen, Suiten, Hotelzimmer und Penthouses.
 
Das Hotel selbst bietet 104 Zimmer, Residenzen und Suiten. Zum Angebot gehören verschiedene Restaurants, ein Fitnessclub, ein 2400 Quadratmeter grosser Spa-Bereich sowie neben anderem eine sogenannte Wine- und Cigar-Library. Wer im Chedi übernachten möchte, bedarf eines gut gefüllten Portemonnaies: Ein Standardzimmer kostet 550 Franken pro Nacht, eine Deluxe-Suite 950 Franken. Letztere kann auch gekauft werden, hier liegt der Preis liegt bei rund 1,7 Mio. Franken.
 
Die Bauzeit dauerte insgesamt etwas mehr als vier Jahre. Die grösste Herausforderung stellten Planung und Logistik war. Die alpine Lage habe die Bausaison drastisch verkürzt, teilt dazu die Swiss Alps Andermatt AG mit. Umso intensiver seien die Arbeiten in den schneefreien Monaten gewesen. Auf der Baustelle waren zeitweise bis zu 400 Personen am Werk. Zudem erforderten die engen Platzverhältnisse des Baufeldes mitten im Dorf eine ausgeklügelte Transportplanung. Damit weder zu viele Lastwagen gleichzeitig auf der Baustelle waren, noch die Strasse blockiert wurde, limitierte man die Anlieferungen durch die Schöllenenschlucht zeitlich.
 
Die gewonnen Erfahrungen sollen nun in den Bau des nächsten Hotels einfliessen, das Radisson Blu. Läuft alles nach Plan, reicht die Andermatt Swiss Alps AG nächstes Jahr das Baugesuch ein. Unmittelbar nach Vorliegen der Baugenehmigung sollen die Bauarbeiten starten. Es wird mit einer Dauer von rund drei bis vier Jahren zu gerechnet. (mai/mgt)