Teure Wunschliste für Zürichs Strassen

Teure Wunschliste für Zürichs Strassen

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Der Zürcher Regierungsrat will neue Strassenbauprojekte im kantonalen Richtplan eintragen. Sie sollen dem staugeplagten Kanton Linderung verschaffen. Und würden Milliarden von Franken kosten.

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-          Die Glattalautobahn: Dem Stau zwischen Brüttisellen und der Nordumfahrung will man mit einer neuen, unterirdischen Verbindung zwischen der Verzweigung Zürich-Nord und einer neuen Verzweigung der A1 bei Baltenswil begegnen. Der Tunnel wäre etwa fünf Kilometer lang und zweispurig befahrbar. Zum Projekt gehört auch der Ausbau der A1 auf sechs Spuren zwischen dem Anschluss Neuguet und der Verzweigung Brüttisellen sowie der Ausbau auf sechs Spuren zwischen Zürich-Nord und dem Anschluss Flughafen. Die Kosten werden plus/minus 30 Prozent auf 2,8 Milliarden geschätzt.

-          Die A1: Die Nationalstrasse zwischen Baltenswil und Winterthur-Töss soll auf acht Spuren ausgebaut werden. Bereits im Richtplan enthalten ist der Ausbau der Umfahrung Winterthur.

-          Die Oberland-Autobahn: Die A53 weist bekanntlich zwischen Uster und Hinwil seit Jahren eine Lücke auf. Mehrere Projekte wurden abgelehnt. Das jetzt favorisierte Projekt ist eine weitgehend unterirdische Strasse, die zwischen Grüt und Gossau durchführt und bei Ottikon in die Forchstrasse mündet. Zwischen Ottikon und dem Kreisel Betzholz müsste die Forchstrasse ausgebaut werden. Der Kreisel selbst könnte dagegen verkleinert werden. Die Kosten hierfür werden plus/minus 30 Prozent auf 1,3 bis 1,4 Milliarden beziffert.

-          Das Zentrum: Das Zentrum Neuhegi-Grüze in Winterthur soll mit einer Strasse nach Norden zur A1 erschlossen werden, die teilweise ein Tunnel sein soll.

-          Das Depot: Das geplante Depot für die Limmattalbahn am Standort Müsli in Dietikon, direkt neben dem Rangierbahnhof, soll in den Richtplan aufgenommen werden. (pd/mt)

 

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