Swissbau ist eröffnet

Swissbau ist eröffnet

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle:
Eröffnung der Swissbau: Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger (2. v. l.), Bauenschweiz-Präsident Hans Killer (3. v. r.), BFE-Direktor Walter Steinmann (2. v. r. ) und Messe-Basel-CEO René Kamm (ganz rechts). (Bild: Stefan Breitenmoser)
Das rote Band ist zerschnitten, die Swissbau eröffnet. Am Eröffnungsanlass würdigten Prominente aus Politik und Bau die Swissbau als Leitmesse für die Branche. Herausforderungen sollen gemeinsam angegangen werden.
Eröffnung der Swissbau: Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger (2. v. l.), Bauenschweiz-Präsident Hans Killer (3. v. r.), BFE-Direktor Walter Steinmann (2. v. r. ) und Messe-Basel-CEO René Kamm (ganz rechts). (Bild: Stefan Breitenmoser)

In Abwesenheit der Landesregierung war es am höchsten Schweizer, Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger, am Eröffnungsanlass die Grüsse aus Bern zu übermitteln. In seiner Rede wies Lustenberger darauf hin, dass die drei Themenfelder Energie, Umwelt und Volkswirtschaft nicht einzeln, sondern gemeinsam betrachtet werden müssen.

Dem widersprach auch Hans Killer, Präsident von bauenschweiz, nicht, auch wenn er betonte, dass die Politik mit der Revision des Kartellgesetzes Gefahr laufe, der Baubranche zu grosse Steine in den Weg zu legen. „Wenn alle Absprachen plötzlich unter Generalverdacht stehen, gegen das Kartellgesetz zu verstossen, geraten die ARGE unter Druck“, so der SVP-Nationalrat. Das habe aber auch mit mangelndem Verständnis für die Baubranche zu tun und genau hier könne die Swissbau einen wichtigen Beitrag leisten.

 „Smarter werden“

 „Wir sind beinahe Weltmeister in Energieeffizienz“, sagte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE). Trotzdem würde in der Schweiz zu viel Energie in den Gebäuden verbraucht. „Wir müssen die Effizienz weiter steigern, die erneuerbaren Energien stärken, smarter werden bei den Netzen und mehr forschen“, so Steinmann in seinem Referat zur „Energiestrategie 2050“. Nicht zuletzt deshalb versucht das BFE zurzeit, sieben neue Zentren für Energieforschung zu etablieren.

 Joëlle Zimmerli, Inhaberin der sozialwissenschaftlichen Planungsbüros „Zimraum“, ging abschliessend noch auf die Vorteile von Ersatzneubauten ein. „Ersatzneubauten sind der Zukunftsraum von morgen. Sie sind die Antwort auf die Zersiedlung“, so Zimmerli. Die Tendenz gehe klar in Richtung Einpersonenhaushalt, was mehr Fläche beanspruche. Das wiederum aber bewirke, dass man zukünftig mehr in die Höhe bauen müsse. Dies sehen natürlich nicht alle so, weshalb im Anschluss an den Eröffnungsanlass noch eine Podiumsdiskussion stattfand, die von SF-Sportredaktor Rainer Maria Salzgeber geleitet wurde. (bre)

Bilder von der Eröffnung sehen Sie HIER.