Streit um Wolkenkratzer und Wahrzeichen

Streit um Wolkenkratzer und Wahrzeichen

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Das Empire State Building erhält Konkurrenz von einem neuen Hochhaus, das in seiner Nähe gebaut werden soll. Das passt dem Besitzer des New Yorker Wahrzeichens nicht. Er kämpfte gegen das Projekt – und ist gestern gescheitert.
 
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Geht für die Aussicht vom Empire State Building die Sonne unter? Der geplante Bau stört laut Kritiker Anthony Malkin die Aussicht vom New Yorker Wahrzeichen.
 
Noch zu Wochenbeginn wehrte sich Anthony Malkin, Besitzer des New Yorker Empire State Buildings, mit ganzseitigen Anzeigen gegen den 370 Meter hohen Turm, der nur zwei Strassenzüge entfernt vom New Yorker Wahrzeichen zu stehen kommen soll. Er befürchtet, der neue Wolkenkratzer werde die einzigartige Aussicht vom Empire State Building stören. „Wir wollen nicht neue Hochhäuser im allgemeinen verhindern, sondern die Einzigartigkeit der Skyline von New York bewahren", so Malkin. Den geplanten Konkurrenzbau bezeichnete er als einen „Anschlag auf die New Yorker Skyline“, die von „Milliarden von Menschen“ geliebt werde. Malkins Einwände stiessen beim Bauausschuss auf taube Ohren. Gestern sind die Bauarbeiten zum Gigaprojekt bewilligt worden. Kein Verständnis bringt auch Bürgermeister Michael Bloomberg für Malkins Kritik auf. „Der Bau wäre eine grossartige Ergänzung für unsere Skyline", so Bloomberg. Er prophezeihte, das neue Gebäude werde „phänomenal beliebt“ werden.
 
Das neue, 67stöckige Hochhaus wurde vom Architekturbüro Pelli Clarke Pelli entworfen. Termine für die Baumassnahmen gibt es laut dem Deutschen Depeschendienst noch keine. (mai/sda)