Strabag fusioniert Schweizer Gruppengesellschaften

Strabag fusioniert Schweizer Gruppengesellschaften

Gefäss: 
Die zur Strabag-Gruppe gehörenden Gruppengesellschaften sollen unter einem Dach zusammengeführt werden. Durch den Auftritt nur noch unter der Marke Strabag sollen Strukturen vereinfacht und Synergien verstärkt werden.
 
Die Strabag gehört zu den führenden Bauunternehmen in Europa und ist auch in der Schweiz stark gewachsen. Mit der Integration der Schweizer Gruppengesellschaften werden verschiedene bekannte Namen verschwinden. Brunners Erben, Astrada, Egolf, Meyerhans. Baunova und Eggstein Swissboring werden künftig unter dem Namen Strabag weiterleben. Die Fusion, in deren Rahmen Strabag sämtliche Aktiven und Passiven der Grupengesellschaften übernimmt, erfolgt rückwirkend per 1. Januar 2013.
 
Wie der Konzern mitteilt, soll ein einheitlicher Marktauftritt geschaffen werden und darüber hinaus eine erhebliche Vereinfachung nicht nur für Strabag und deren Mitarbeiter, sondern auch für Kunden und Lieferanten erzielt werden. Die Strabag-Geschäftsleitung erwartet, dass diese Vereinfachung vor allem in der Kommunikation und in den administrativen Abläufen zum Tragen kommen wird. Damit will man sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand anbieten können. Geschäftspartner sollen so nicht länger mit verschiedenen Gesellschaften desselben Konzerns zusammenarbeiten müssen.
 
Die Strabag gehört auch in der Schweiz zu den führenden Bauunternehmen. Mit zirka 1900 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen in der Schweiz im vergangenen Jahr einen Umsatz von 530 Millionen Franken. (mai/mgt)