Stolpersteine für den geplanten Rheinuferweg

Stolpersteine für den geplanten Rheinuferweg

Gefäss: 
Flanieren von Basel bis nach Frankreich: Der geplante Rheinuferweg soll es möglich machen. Doch bis es so weit ist, dauert es noch. Laut einem Bericht der Basler Zeitung (BaZ) können die Bagger wegen einer hängigen Einsprache eines Bauunternehmens erst im November auffahren.
 
Mit „Undine“ erhält Basel demnächst eine grenzüberschreitende Uferpromenade, welche vom Grossbasler Rheinufer bis ins französische Huningue führt. Das Projekt stammt aus der Feder der Hager Landschaftsarchitektur AG, Durrer Linggi Architekten und des Ingenieurbüros Beat Roggensinger und Staubli Kurath & Partner.
 
Ursprünglich hätten die Bauarbeiten für das 28 Millionen teure Projekt diesen Frühling starten sollen. Wie Projektleiter Rodolfo Lardi vom Basler Tiefbauamt gegenüber der „Basler Zeitung“ (BaZ) ausführte, sind entsprechenden Baupläne genehmigt gewesen. Nun wird es voraussichtlich November, bis die Bagger auffahren können. Ende 2015 soll die Promenade gebaut sein.
 
Grund für die Verzögerung ist ein Einspruchsverfahren das beim kantonalen Appellationsgericht noch hängig ist. Wie die BaZ berichtet, hat einer der unterlegenen Bauunternehmer gegen die Auftragsvergabe des Kantons Berufung eingelegt, weil sein Angebot nicht berücksichtigt worden war. Lardi ist gemäss der Zeitung aber zuversichtlich, dass die Beschwerde abgewiesen wird. Allerdings: Erteilt das Gericht dem Bauunternehmer eine Abfuhr, könnte dieser seine Klage bis vor Bundesgericht weiterziehen, was den Baustart abermals verzögern könnte. (mai)